Synchronsprecher lesen aus „Die Tribute von Panem“

Den 22. November haben sich viele Fans schon rot im Kalender angestrichen: Dann nämlich kommt „Catching Fire“, in die Kinos, die von vielen schon sehnsüchtig erwartete Verfilmung des zweiten Bandes der erfolgreichen Buchtrilogie „Die Tribute von Panem“.  Endlich werden die Leser den zweiten Teil der Hungerspiele, bei denen von vierundzwanzig in einer Arena eingesperrten Jugendlichen nur einer überleben kann, auch auf der großen Leinwand verfolgen können. Wer die Premiere nicht mehr abwarten konnte, kam heute in der Kids Bubble auf der Frankfurter Buchmesse voll auf seine Kosten, denn dort las Maria Koschny, die deutsche Synchronstimme der Filmhauptfigur Katniss aus „Catching Fire“ vor.

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JVM-Messeführung

Am Donnerstag um 9.30 Uhr versammelten sich sieben motivierte Nachwuchskräfte – vor allem Studierende – am Stand des Wörterseh Verlags, um sich über den Berufseinstieg in die Verlagsbranche zu informieren. Michael Hammerer, Mitglied des Vorstands der Jungen Verlagsmenschen, hatte dieses Jahr wieder eine Führung zu vier Messeständen organisiert. Die Messeführung „Berufseinstieg“ ist ein gemeinsames Projekt von Verlage der Zukunft und den Jungen Verlagsmenschen. Weiterlesen

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© Marcella Melien

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Diskussionsrunde
© Marcella Melien

Eine große Bühne mit vier Tischen, dahinter eine große weiße Papierbahn: Der Raum Europa in Halle 4 wartet am Freitagmorgen darauf, während der dritten StoryDrive-Konferenz von Menschen und ihren Ideen gefüllt zu werden. Das Publikum ist aufgefordert, sich zu den Experten an die Tische zu setzen, mitzudiskutieren, statt passiv zu bleiben. Im Mittelpunkt steht immer die Story, denn jede Person, jede Sache und jeder Ort hat eine Geschichte, die sich mit allen Sinnen erfahren lässt, so der Einladungstext. Geschichten sollen in unsere Realität gebracht und damit verwoben werden. Das Motto: Fiction is real. Weiterlesen

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© Illumat

Schlange stehen lohnt sich: Für eine Münze werden auf der Frankfurter Buchmesse Wünsche wahr. Möglich macht es der Illumat. Leider kann man sich nur Bilder wünschen. Messe-Besuchstipp in Halle 3.1 F 69.

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© Kai Mühleck

Entstanden ist der Illumat vor sechs Jahren als Projekt an der Bauhaus-Uni in Weimar. Im Bauch der „Bildermaschine“ sitzen Studenten und Absolventen der Weimarer Uni im Schichtdienst. Nicht nur auf der Frankfurter Buchmesse, sondern deutschlandweit und in der Schweiz ist der Illumat unterwegs. Ein Besuch am thüringischen Gemeinschaftsstand lohnt sich.

Kai Mühleck

Der freitägliche Messerundgang „Tag, ich bin die Zu Kunft, ich wäre dann da“ brachte eine illustre Runde von Teilnehmern ins Gespräch mit vier Unternehmen, die den Buchmarkt mit neuen Ideen bereichern wollen. Die Firmen stellten ihre Geschäftsmodelle vor und standen Rede und Antwort. Ich darf vorweg nehmen: Der Rundgang hat sich gelohnt!

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flipintu, Ulrich Coenen
© Svenja Monert

Die erste Anlaufstelle war der Messestand von flipintu, „einer Datingplattform für Menschen und Inhalte“, wie Ulrich Coenen erklärte. Leser finden auf flipintu verschiedene Textformen, wie Zeitschriftenartikel oder Bücher, und können nach Anmeldung erste Interessensfelder angeben. Je mehr sich der User auf der Plattform aufhält, liest und stöbert, desto genauer werden die Metadaten und dementsprechend die Textvorschläge, die das Programm ihm machen kann. Das lohnt sich nicht nur für Leser oder für Blogger, die durch aktives Schreiben und Kommentieren der Titel auf flipintu finanziell beteiligt werden und auf deren Blogs online verwiesen wird. Ziel ist es auch, einen Dienst für Verlage anbieten zu können, der ihnen hilft, Nutzer für bestimmte Inhalte zu finden.

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Buchtalent, Sönke Schulz
© Svenja Monert

Bei tredition, der nächsten Station des Rundgangs, wurde ein spannender Dienst für Verlage und besonders für neue, talentierte Autoren vorgestellt. „Buchtalent“ heißt das Projekt und es stellt die Arena dar, in der talentierte Autoren die Feuerprobe bestehen und sich bewähren können. Erhält ein Verlag ein neues Manuskript, bei dessen Autor er eine gewisse Begabung und Potenzial wittert, ist aber noch kritisch, ob der Titel seine Käufer und Leser finden kann, soll in Zukunft nicht einfach eine Absage Weiterlesen

Am Donnerstag ehrten die BücherFrauen im Salon Weltempfang auf der Women in Publishig-Party (WiP) die Herausgeberin und Verlegerin Antje Kunstmann für ihr herausragendes Engagement für Frauen innerhalb der Buchbranche.

Das Branchennetzwerk BücherFrauen e. V. gründete sich 1990 nach dem englischen Vorbild Women in Publishing. Die BücherFrauen organisieren sich in regionalen Gruppen, deren Sprecherinnen ihre Interessen überregional vertreten. Ihr Ziel ist die regionale, nationale und internationale Vernetzung von Frauen aus allen Bereichen rund um das Medium Buch sowie den angrenzenden Medien. In ihrem Netzwerk kommen Berufseinsteiger, Angestellte, Selbstständige und Führungskräfte zusammen. Durch beruflichen Informationsaustausch einerseits und persönlichen Kontakt andererseits unterstützen sie sich gegenseitig – wohlgemerkt: ehrenamtlich.

Der Verlag Antje Kunstmann

Bücherfrau des Jahres 2013- Verlegerin Antje Kunstmann-SophieEulenfeld

Verlegerin Antje Kunstmann
© Sophie Eulenfeld

Antje Kunstmann gründete 1976 zusammen mit Peter Weismann den Weismann Verlag-Frauenbuchverlag, der ab 1990 mit dem Ausscheiden von Peter Weismann unter dem Namen der Verlegerin firmierte. Jedes Jahr erscheinen in dem mittelständischen, unabhängigen Verlag circa dreißig literarische Titel sowie Sach- und Hörbücher. Bekannte Autorinnen und Autoren sind zum Beispiel Alice Walker, Barbara Gowdy, Roberto Bolaño, Rafael Chirbes und Tim Parks. Axel Hackes beliebtes Werk „Der weiße Neger Wumbaba“ gehört ebenso zum Verlagsprogramm wie Keri Smiths „Mach dieses Buch fertig“. Weiterlesen