Cover_Beitrag 2_StuttgartZum Verschenken oder zum Selberlesen empfehlen wir euch die schmuck gestalteten Bücher aus dem Gmeiner Verlag: „66 Lieblingsplätze“.

Denn Lieblingsplätze gibt es überall: Ob im Ruhrgebiet, in Hamburg oder in München!

Bei 66 Tipps ist für jede Stimmung und jeden Geschmack etwas dabei. Lauschige Cafés, grüne Oasen, außergewöhnliche Läden oder sehenswerte Architektur – man bekommt schon beim Blättern Lust die Stadt/Region zu erkunden.

 

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Von der Weser bis zur Elbe,
Von dem Harz bis an das Meer
Stehen Niedersachsens Söhne,
Eine feste Burg und Wehr.

Fest wie unsre Eichen
Halten allezeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Übers deutsche Vaterland.

Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzogs Widukins Stamm!

Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzogs Widukins Stamm!

Wo fiel’n die römischen Schergen?
Wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen,
An Niedersachsens Wut.

Wer warf den römischen Adler
Nieder in den Sand?
Wer hielt die Freiheit hoch
Im deutschen Vaterland?

Das war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!

Das war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!

(Auf blühend roter Heide
Starben einst vieltausend Mann
Für Niedersachsens Treue
Traf sie des Franken Bann.

Viel tausend Brüder fielen
Von des Henkers Hand.
Viele tausend Brüder
Für ihr Niedersachsenland.

So war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!

So war’n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!)

Aus der Väter Blut und Wunden
Wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll’s bekunden:
Für die Freiheit Gut und Blut.

Fest wie unsre Eichen halten
Allezeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Über’s deutsche Vaterland.

Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!

Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!

(Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukins Stamm!)

wos an weana olas en s gmiad ged:

a faschimpöde fuasbrotesn
a finga dea wos en fleischhoka en woef kuma is
drei wochleid und a drafik
a giatlkafee met dischbost
a schas med qastln
a eadepfösolod
da rudoef koal en da gatehosn
de schdrossnbaunilustriade
a schachtal dreia en an bisoaa
a söbstbinda zun aufhenkn
a zqetschta rola en an autoküla
de muzznbocha med an nosnraumö oes lesezeichn
a schrewagatal en otagring
a foeschs gebis en da basena
a zbrochns nochtgschia
a r ogschöde buanwuascht
a daunauschdrom zun fiassbodn
a gashau zun aufdran
a kindafazara wossaleichn foxln
wimmalagentn radeschöla kinokoatn
a saffalade zun umhenkn
de frau nowak
en hean leitna sei schwoga
en mozat sei notnschdenda
qagln en essechundöö
es genseheiffö
a rodlbadii met dode
es gschbeiwlad fua r ana schdeeweinhalle
und en hintagrund of jedn foe:
da liawe oede schdeffö!

 

Für unsere nicht-österreichischen Freunde, die „Übersetzung“:

Was einem Wiener alles lieb ist:

eine verschimmelte Fußprothese
ein Finger der dem Metzger in den Fleischwolf geraten ist
drei Wachleute [Polizisten] und eine Trafik [Tabak- und
Zeitschriftenladen]
ein Gürtelkaffee [Außenringkaffeehaus] mit Tischpost
ein nasser Furz
ein Erdäpfelsalat [Kartoffelsalat]
der Rudolf Karl in Gatehose [lange Unterhose]
die Straßenbahnillustrierte
eine Schachtel Dreier [Billigzigaretten] in einem Pissoir
eine Krawatte um sich aufzuhängen
ein zerquetschter Motorroller an einem Autokühler
die Mutzenbacher [-Memoiren] mit einem Nasenrammel als
Lesezeichen
ein Schrebergarten in Ottakring
ein falsches Gebiss im Ausguss am Hausflur
ein zerbrochenes Nachtgeschirr [Nachttopf]
eine abgeschälte Burenwurst
die Donau um die Füße darin baden zu können
ein Gashahn zum Aufdrehen [Selbstmord zu begehen]
ein Päderast Wasserleichen Foxterriers
Halbwüchsige Bierrettischschäler Kinokarten
eine Kranzwurst zum Umhängen
die Frau Nowak
der Schwager des Herrn Leitner
der Notenständer Mozarts
Quargeln [Handkäse] in Essig und Öl
das Gänsehäufel [städt. Freibad an einem Altarm der Donau]
eine Schlittenfahrt mit Toten
das Erbrochene vor einer Stehweinhalle
und im Hintergrund auf jeden Fall:
der liebe alte Stephansdom!

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Für 4 Portionen. Zubereitungszeit ca. 15-20 Min. plus Koch- und Kühlzeit.

  • 1l Milch
  • 25g Butter
  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Grieß
  • 80g geriebene Mandeln
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

Für das Topping:

  • Himbeersoße, evtl. ganze Himbeeren

Zubereitung:
Die Milch mit der geriebenen Zitronenschale auf dem Herd zum Kochen bringen. Sodann den Grieß unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen und alles kurz aufkochen. Den Zucker, den Vanillezucker, die geriebenen Mandeln und eine Prise Salz hinzugeben.
Nachdem alles gut verrührt wurde, die Masse weiter köcheln lassen, bis sie gar ist. Nicht
anbrennen lassen! Den Topf vom Herd nehmen und das Eigelb sowie die Butter einrühren.
Das Eiweiß solange schlagen, bis ein fester Eischnee entstanden ist (kann auch vorher schon erledigt werden). Den Eischnee locker unterheben. Danach die Masse in eine kalt ausgespülte Form einfüllen.
Erst wenn er völlig erkaltet ist, sollte der Flammerie gestürzt werden. Dafür am Besten einige Stunden kühl stellen. Wer mag, kann ihn aber auch lauwarm genießen. Zum Servieren den Flammerie mit Himbeersaft übergießen, gegebenenfalls ganze Himbeeren hinzufügen.
Guten Appetit!

No eß et widder Winter woode,
un widder kütt dä Daag eraan,
an däm die Lieb sich darf verrode,
die jedes Minschenhätz soll hann:
Die Lieb, die uns vör lange Johre
der Herrgodd op de Ad gebraaht,
die en -nem Stall uns woot geboore
un uns der Himmel opgemaaht.

Dat eß die Lieb, die well beglöcke,
die nit ehsch frög: Woherr? Wohin?
Wann an et Hätz se well die dröcke,
die ärm un krank un einsam sin;
die Lieb, die gän un stell deit gevve,
bei där de linke Hand nit weiß,
wat grad de räächte hät gedrevve,
un doch määht möde Augen heiß.

„Wat ehr enem andere Gods erwesse,
dat hat ehr alles meer gedonn!“
Su ka’mer en der Bibel lesse
un wat do steiht, dat bliev bestonn.
Op Chreßdaag solls do doran denke –
de Welt eß groß un groß et Leid
un solls dem Herrgodd, düchtig schenke,
hä luhnt et en der Iwigkeit!

Zutaten: (für ca. 30 Stück) SONY DSC

  • 250g Rohmarzipan
  • 80g Puderzucker
  • 40g Mehl
  • 2 kleine Eier
  • 70g Mandeln, gemahlen
  • 100g ganze Mandeln, geschält

Zubereitung:
Das Marzipan, Puderzucker, Mehl, gemahlene Mandeln und Eiweiß zu einem Teig kneten. Kleine Kugeln formen und jeweils 3 halbierte Mandeln (mit der Spitze nach oben) auf die Kugeln drücken. Anschließend auf ein Blech legen. Die Kugeln mit Eigelb bestreichen und ca. 15 Min. bei 150 °C backen lassen.

Guten Appetit!