Eine von zahlreichen Ausstellungen für Kinder- und Jugendlich im Gastlandpavillon (c) Anika Andressen

Das Französische ist die am zweithäufigst übersetzte Sprache in Deutschland und so präsentierte sich das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bereits seit Januar 2017 mit mehr als 500 Veranstaltungen in ganz Deutschland, an denen über 200 französische und französischsprachige Autorinnen und Autoren sowie Künstlerinnen und Künstler beteiligt waren.

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Ich solle mir eine Karte aussuchen, sagt ein mittelalter Mann im fröhlich geblümtem Hemd auf Französisch zu mir. Ein kleiner Tisch voll Miniaturkarten steht zwischen uns an einer der vielen Ecken des lichten Gastland-Pavillons. Ich suche mir ein Kärtchen aus. „Stellen Sie mir eine Frage dazu“, fordert mich der Mann auf und sieht mich mit neugierigen Augen an. Und so verdutzt ich im ersten Moment bin – es entspinnt sich sogleich ein Gespräch, an dessen Ende der Mann recht unvermittelt fragt: „Wenn Ihr Leben ein Roman wäre, was für ein Roman wäre es dann?“ Der Mann ist Teil eines Künstlerkollektivs, welches das diesjährige Gastlandteam nach Frankfurt geholt hat. „Francfort en français“ ist das Motto der Franzosen, die nicht allein die französische Buchbranche und ihre aktuellen Stars, sondern die französische Sprache und die Frankophonie ins Zentrum ihres Auftritts stellten.

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Die Frankfurter Buchmesse 2017 bot nicht nur Lesenden die Chance, viel Neues zu entdecken, auch Lernende kamen auf ihre Kosten: Als internationale Plattform für Bildungsmedien erweiterte die Buchmesse ihr Programm um den in diesem Jahr erstmalig stattfindenden Pop-up Campus. Studierende hatten hier die Möglichkeit, Einblicke in die Buchbranche sowie mögliche Job- und Karrierechancen zu bekommen.

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Im Rahmen der bundesweiten Kooperation der JVM und ver.di lud die Stuttgarter Städtegruppe am 28. September 2017 zu einem Abend „Rund um den Arbeitsvertrag“ ein. Siegfried Heim, Landesfachbereichsleiter im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie aus dem ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg, stand den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort.

Im Vorfeld der Veranstaltung konnten die Empfängerinnen und Empfänger des Stuttgarter Newsletters anhand einer Kurzumfrage bei der Themenermittlung helfen. Denn schon früh wurde klar: wirklich alle interessanten Themen können nicht angeschnitten werden. Eine klare Zielgruppe kristallisierte sich heraus: Young Professionals. Die wichtigsten Themen: Arbeitsvertrag allgemein, Arbeitnehmerrechte, Tarifvertrag, Gehalt/Mindestlohn und Arbeitszeitregelungen.

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Der Blogbusterpreis geht im kommenden Jahr – quasi ab jetzt bis zur nächsten Buchmesse – in die zweite Runde. Er richtet sich an alle, die ein fertiges Manuskript in der Schublade liegen haben und einen neuen Weg suchen, um einen Verlags- oder Agenturvertrag zu gelangen. Soeben erschien das Buch des Vorjahressiegers Torsten Seifert beim Tropen Verlag. Er reichte im letzten Jahr sein Manuskript ein. Die verschiedenen Manuskripte werden von Literaturbloggern bewertet und ausgewählt, aber auch die Agentin Elisabeth Ruge, die Autorin Isabel Bogdan und der Literaturkritiker Denis Scheck haben unter anderem ein Auge darauf und wählen am Ende den Sieger aus. Der nächste Gewinner darf sich über einen Verlagsvertrag bei Kein & Aber freuen, aber auch die anderen Autoren der letzten Longlist gingen nicht leer aus: Etwa die Hälfte von ihnen bekam einen Agentur- oder Verlagsvertrag.

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Am Freitag der Frankfurter Buchmesse diskutierte eine Gesprächsrunde im Rahmen einer Livesendung für den „Büchermarkt“ des Deutschlandfunks über das Verhältnis zwischen Literatur und Politik, besonders im Vergleich zu den besonders politisch aktiven Autoren Heinrich Böll und Thomas Mann aus den letzten Jahrzehnten. Als Gäste waren Ralf Schnell, Klaus Wettig und Hilal Sezgin eingeladen. Die Fragen stellte Angela Gutzeit.

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