Wie gelingt der Einstieg in die Buchbranche? Welche verschiedenen Möglichkeiten bieten sich jungen Berufseinsteigern, die alle die Leidenschaft zu Büchern verbindet? In unserem Blog „JVM meet – Dein Weg in die Buchbranche!“ stellen wir euch einige Professionals vor, die ihren Weg in die Branche auf unterschiedlichste Weise meistern und zeigen: Viele Wege führen in die Buchbranche!

Steffen Meier ist seit 2016 Herausgeber und Chefredakteur des digital publishing report (dpr), dem digitalen Magazin für die Medienbranche.  Mit uns spricht der Macher über seinen Einstieg in die Branche, warum es manchmal besser ist nicht der junge Besserwisser zu sein, das Wild-West-New-Frontier-Gefühl und warum man machen sollte, was man gerne macht.

Mit Blick auf den eigenen Werdegang: Stand für Dich bereits früh fest, dass Du in der Buchbranche arbeiten möchtest?

Nein, eigentlich überhaupt nicht. Ich hatte zwar immer wieder Projekte in dem Bereich gemacht (Stichwort: Fanzines) und auch früh angefangen, für Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben, hauptsächlich im Kultur-, Musik- und Filmbereich. Aber so geradlinig war das alles nicht, ich hielt es nur für sinnvoll, irgendwo zwischen Bundeswehr, Zivildienst und Studium wenigstens etwas „Handfestes“ zu machen, also eine Lehre. Dass ich dann bei einem Schulbuchverlag gelandet bin und dort Verlagsbuchhändler (gibt’s heute auch nicht mehr) gelernt habe war auch eher einem Zufall zu verdanken.  Im Nachhinein betrachtet hätte ich vielleicht tatsächlich etwas Vernünftiges lernen sollen, Maschinenbau, Informatik oder so.

Welche einzelnen Schritte hast du ergriffen, um dein berufliches Ziel zu erreichen?

In der Frage klingt eine Zielstrebigkeit durch, die mir Gänsehaut verursacht.

Ich hatte wie viele damals in den Zwanzigern absolut keinen Plan wohin die Reise gehen soll und auch kein berufliches Ziel vor Augen.

Tatsächlich glaube ich, dass das auch heute noch vielen so in diesem Alter geht. Und viele Schritte wurden eher von außen an mich herangetragen, nicht bewusst von mir arrangiert. Offen gesagt habe ich auch etwas Probleme mit Leuten, die so etwas wie „Karriereplanung“ oder „berufliche Ziele“ schon in jungen Jahren im Kopf haben. Ich war einfach nur sehr neugierig und manchmal sogar richtig gut in dem, was ich gemacht habe (zugegebenermaßen oft auch nicht). Der Rest ergab sich.

Welchen Herausforderungen musstest Du dich dabei stellen?

Ich hatte am Anfang meiner „Laufbahn“ zwei Handicaps: ich war jung und neugierig auf alles, was mit Bits und Bytes zu tun hat. Viele der Führungskräfte, mit denen ich zu tun hatte, waren in den 50ern (also in meinem jetzigen Alter) und mit einem jungen, ungeduldigen Besserwisser konfrontiert, der auch noch von Dingen sprach, mit denen sie inhaltlich nichts anfangen konnten. Damals war mir nicht klar, dass mein Verhalten eine einzige große Herausforderung für den einen oder die andere war. Im Nachhinein vielleicht nicht sehr klug, es war ja schon schwer genug, die ganzen digitalen und technologischen Themen voranzubringen. Da half oft nur sehr viel Diplomatie (darin habe ich später doch etwas Geschick entwickelt) und die steter-Tropfen-höhlt-den-Stein-Strategie. Und viel Geduld – immerhin waren das noch die Zeiten, in denen die Chefsekretärin dem Verleger die zwei E-Mails, die er am Tag bekam, ausdruckte.

Ganz fatal war aber, dass viele von uns, die sich gegen Ende des letzten Jahrtausends mit digitalen Themen beschäftigt haben, Einzelkämpfer und Einzelkämpferinnen waren. Ressourcen und Budgets waren begrenzt und oft mühsam erkämpft, gleichzeitig gab es nur wenige, mit denen man sich austauschen konnte.

Der ganz große Reiz und der eigentliche Grund, warum ich dem Digitalbereich in Verlagen so lange treu geblieben bin: es war alles neu, es gab nichts, keine Strukturen, man konnte mit viel Kreativität, Selbstausbeutung und Improvisation (aber wenig Geld) vieles ausprobieren.

So ein Wild-West-New-Frontier-Gefühl war das schon. Vor allem hatte ich das Glück, später auf einen Verleger zu treffen, der zwar ähnlich neugierig auf das Digitale war, mir aber viel Freiraum ließ.  Sonst hätte ich damals mit Sicherheit die Verlagsbranche verlassen und etwas Vernünftiges in der Industrie gemacht. Start-Ups im modernen Sinn gab es damals ja nur sehr wenige.

Hast Du auf Deinem Weg etwas gelernt, das Du jungen Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg geben willst?

Klar. Geht ins Ausland – das mögen Headhunter. Bleibt nicht zu lange in einem Unternehmen – das mögen Headhunter auch. Ansonsten: achtet nicht darauf, was Headhunter gerne mögen.

So banal es klingt: macht das, was ihr gern macht, darin seid ihr dann auch gut.

Okay, ich weiß, ich klinge schon wie der selige Steve Jobs. Aber darin steckt doch ein Körnchen Wahrheit. Nehmt euch nicht so ernst, schon gar nicht das Thema Karriere. Und am wichtigsten: seid neugierig und offen. Es gibt schon genug „Bewahrer“ in der Buchbranche, genug aus der Fraktion „Ich bin hier weil ich gern lese“. 

Hast Du konkrete Impulse, wie Nachwuchskräfte in schwierigen Situationen selbstbewusster handeln können?

Ich glaube gar nicht, dass es spezifische Nachwuchs-„Situationen“ gibt – es gibt eben einfache und schwierige Situationen. In letzterem hilft einem auch kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, im Gegenteil.

Am Ende kommt man nur weiter, wenn man seinen Willen aufgrund der Organisationsstruktur durchsetzen kann.

Wenn das nicht geht hilft nur sehr viel, von mir aus auch zähneknirschende, Versachlichung.

So viel wie möglich an Emotionalität raus aus schwierigen Situationen. Und wenn das auch nicht hilft: man kann nicht jeden Kampf gewinnen. Für solche Situationen gibt es ja den Shruggie.

Gibt es eine Frage, die Du dem Branchennachwuchs stellen möchtest?

Seid ihr euch ganz sicher, dass ihr wisst, was ihr da tut?

Welche weiteren beruflichen Ziele strebst du an?

Die Rente.

(Interview: Sabrina Pöhlmann)


Beim diesjährigen Jahrestreffen im Juli wird ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Zur Wahl stehen alle fünf Ämter sowie die zwei Revisoren, die für die Kassenprüfung zuständig sind.

Welche Aufgaben sich hinter welchem Amt verbergen, wie viel Zeit du etwa einplanen solltest und warum die Vorstandsarbeit meist jede Menge Spaß macht, erfährst du in diesem Beitrag.

Cigdem Aker, 1. Vorsitzende

Was genau machst du?

Als 1. Vorsitzende vertrete ich den Verein nach außen und stelle unsere Arbeit regelmäßig bei Vorträgen und Veranstaltungen in der Branche vor. Außerdem kümmere ich mich um unsere Kooperationen, zum Beispiel die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit dem digital publishing report. In der internen Vorstandsarbeit halte ich die Fäden zusammen und moderiere beispielsweise unsere monatlichen Vorstandscalls. Als großes Projekt der vergangenen zwei Jahre habe ich die Organisation des 10-jährigen Jubiläums in die Hand genommen – auf dessen Höhepunkt ich mich beim diesjährigen Jahrestreffen ganz besonders freue.

Wie viel Aufwand ist das?

Eine Stundenschätzung abzugeben, finde ich sehr schwierig, weil es im Jahresverlauf sehr variiert – gerade vorm Jahrestreffen oder den halbjährlichen Vorstandstreffen ist der Workload höher. Durchschnittlich habe ich alle zwei Wochen einen abendlichen Call, hinzu kommen einige E-Mails sowie immer mal die Präsentation des Vereins bei Veranstaltungen. Bei einer groben Schätzung würde ich von fünf bis zehn Stunden pro Woche ausgehen. Wichtiger ist tatsächlich, dass man auch mal kurzfristig erreichbar ist und regelmäßig seine E-Mails checkt, um auch auf eilige Anfragen oder Themen reagieren zu können.

Was macht dir daran so viel Spaß?

Gemeinsam mit einem großartigen Team aus motivierten und engagierten JVMlern etwas für den Branchennachwuchs zu tun und damit dazu beitragen, dass sich in der Branche etwas tut.

Ich bin immer wieder überrascht, wie viel positive Energie ich aus der ehrenamtlichen Arbeit ziehe – auch nach langen Tagen im Büro freue ich mich auf die Calls am Abend.

Britta Fietzke, 2. Vorsitzende

Was genau machst du?

Als 2. Vorsitzende bin ich das Pendant zu Cigdem und vertrete somit den Verein nach innen. Ich kümmere mich um die Städtegruppen, also die interne Kommunikation, und um die Homepage. Zusätzlich bin ich manchmal bei Vorträgen oder Veranstaltungen dabei und stelle den Verein vor. Wir hatten uns für diese zwei Jahre jeder ein kleines übergreifendes Projekt vorgenommen, das war bei das Mentoringprogramm, weshalb ich auch in der AG Young Professionals aktiv bin und dort das Mentoring vorantreibe.

Wie viel Aufwand ist das?

Das finde ich wahnsinnig schwierig einzuschätzen. Am meisten Zeit kostet mich wohl die Homepage, aber das hat primär mit mir und meinem Verhältnis zu WordPress zu tun – auch wenn ich in den letzten knapp zwei Jahren wahnsinnig viel gelernt habe, so war es doch für mich auch immer wieder ein Gesuche, um Funktionen ausfindig zu machen. Das wäre sicherlich schneller gegangen, wenn ich etwas mehr Ahnung von der Materie hätte, aber da ich gerne Wühlmaus spiele (um der nächsten Frage etwas vorwegzugreifen), hat das meistens Spaß gemacht – weshalb ich das ja auch erst übernehmen wollte. Ansonsten sind es einige E-Mails, die regelmäßig beantwortet werden wollen, vor allem, wenn es um Städtegruppengründungen oder -auflösungen geht oder Wechsel unter den SGL, da fällt dann stoßweise einiges an. Zusätzlich kamen bei mir die diversen Calls (also Vorstand und AG) hinzu und ein paar kleinere Aufgaben (wie das Schreiben der Dankeskarten an die ausgeschiedenen Ehrenamtlichen).

Was macht dir daran so viel Spaß?

Ich mag vor allem die Abwechslung gerne. Nicht immer das Gleiche machen, ist mir auch im Job sehr wichtig. (Was nun mal den Nachteil hat, dass man vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, auch mal den Überblick verliert.) Ich mag die Arbeit mit den anderen Engagierten total, den Austausch innerhalb und außerhalb des Vorstands, das Engagement in der AG – für den Nachwuchs mit dem Nachwuchs sozusagen. Die Arbeit hier im Verein hat den großen Vorteil, dass man so tolle Ergebnisse sieht wie das Mentoringprogramm, das jetzt läuft, wie das Gütesiegel, das regelmäßig verliehen wird, wie die Vernetzung, die ich fast täglich sehen und spüren kann. Großartige Menschen in einem großartigen Verein zusammenzubringen, ist für mich schon der größte Spaß.

Selina Reimer, Schatzmeisterin

Was genau machst du?

Ich kümmere mich als Schatzmeisterin um alles, was im Zusammenhang mit Finanzen steht. Ich plane unser Budget fürs gesamte Jahr für den ganzen Verein, helfe den AGs, Städtegruppen und Teams bei Kalkulationen für Veranstaltungen und überwache und verwalte  alle Einnahmen und Ausgaben, Buchungen und Belege des Vereins. Somit kümmere ich mich auch um den Einzug und die Mahnungen der Mitgliedsbeiträge, um Rechnungen, Spendenbescheinigungen und vieles mehr. Dieses Jahr stehen auch noch die Steuererklärungen an, auf die ich mich, wie jeder Bürger dieses Landes natürlich besonders freue 😉 Außerdem betreue ich das Team der Mitgliederverwaltung, da unsere Arbeit eng miteinander verknüpft ist. Nicht zuletzt habe ich mich zusätzlich zum Schatzmeisteramt in den letzten Jahren in der AG Nachwuchsrechte mit voller Kraft für das Gütesiegel für Volontariate eingesetzt.
Habe ich etwas vergessen? Ganz bestimmt.

Wie viel Aufwand ist das?

Das kommt immer ein wenig auf die Jahreszeit an – zum Jahreswechsel und im Frühjahr ist es recht viel Arbeit, wenn die Mitgliedsbeiträge und der Jahresabschluss anstehen. Auch rund um größere Veranstaltungen wie die Buchmessen oder vor allem das Jahrestreffen fällt viel an, da Rechnungen, Sponsoring und viele Fragen rund um die Finanzen reinkommen. Im Rest des Jahres muss man ehrlicherweise sagen, dass ich schon recht viele E-Mails bekomme – wenn man sich aber regelmäßig kümmert, ist das schon machbar. Ich habe das auch neben meinem Vollzeitjob geschafft. 

Was macht dir daran so viel Spaß?

Wie man schon aus der Stellenbeschreibung herauslesen kann – das Schatzmeisteramt ist an viel Verantwortung geknüpft und man hat extrem viel Gestaltungsspielraum. Man kann sich die Arbeit so organisieren, wie es zu einem passt und da alles im Fluss ist, kann man ständig Abläufe anpassen, Dinge verbessern und Prozesse neu aufsetzen. Man kann sehr frei und kreativ mit der Aufgabe umgehen und richtig etwas bewegen und verändern, das finde ich klasse – im Job ist das ja nicht immer so frei möglich. Als SchatzmeisterIn ist man eine der zentralen Schaltstellen des Vereins, bekommt Post und Mails aus allen Ecken der JVM-Welt und lernt damit den gesamten Verein und sehr viele Mitglieder persönlich kennen. Auch die alljährliche Kassenprüfung ist häufig sehr nett und gar nicht so schlimm, wie es sich anhört … Mit so vielen engagierten, motivierten und interessanten Menschen von überall her zusammenzuarbeiten, hat mein Leben in den letzten Jahren immer enorm bereichert!

Kathy Herzberger, Schriftführerin

Was genau machst du?

Die klassische Aufgabe der Schriftführerin ist genau das: Protokolle schreiben. Dazu kommen aber noch viele andere Aufgaben, die wir uns im Vorstand aufgeteilt haben. Zusätzlich bin ich also z.B. noch für unseren überregionalen Newsletter zuständig, der einmal pro Monat rausgehe, und betreue unser Presseteam und die AG Young Professionals. Auch die Betreuung der Städtegruppen haben wir uns im Vorstand aufgeteilt, sodass ich gerade erst einen spannenden Städtegruppenleiter-Call mit Wien, München und Zürich hatte und, neben der Organisation und Moderation, – you guessed it – das Protokoll geschrieben habe.

Wie viel Aufwand ist das?

Protokolle und Newsletter schreiben ist glücklicherweise immer recht schnell gemacht. Dazu kommen bei mir meist drei Calls im Monat (Vorstand, AG Young Professionals und Presse), der oder andere unregelmäßige Call, wie z.B. mit den Städteleitern oder zu einem wichtigen Projekt, das ansteht. Außerdem gibt es natürlich immer viele Mails zu beantworten und kleinere Dinge zu erledigen, sodass ich meinen Workload auf ca. 15h pro Monat schätze.

Was macht dir daran so viel Spaß?

Die Jungen Verlagsmenschen sind einfach der beste Verein, den ich kenne. Es macht unheimlich Spaß, mit so engagierten und motivierten Menschen zusammenzuarbeiten, wie wir sie in unseren Teams haben. Dass wir als rein ehrenamtlicher Verein so große, aufwändige Projekte umsetzen wie das Gütesiegel oder das Mentoringprogramm, ist wirklich eine Leistung. Es ist einfach eine Freude, daran mitwirken zu dürfen.

Kim-Marie Philipp, 5. Vorstandsmitglied

Was genau machst du?

Als 5. Vorstandsmitglied kümmere ich mich vor allem um die Veranstaltungsorganisation des Vereins. Ich bin also für unsere Auftritte auf den Buchmessen zuständig und sorge dafür, dass wir auf dem Karrieretag in Leipzig und dem Young Professionals‘ Day in Frankfurt mit einem Stand und/ oder weiteren Angeboten vertreten sind. Hierbei habe ich das Glück, sehr eng mit den Kolleginnen vom Berufsbildungsausschuss des Börsenvereins und dem Mediacampus zusammenarbeiten zu können. Als JVM sind wir mittlerweile ein fester Kooperationspartner und werden aktiv in die Planung dieser Nachwuchsformate einbezogen. Meine Arbeit besteht hauptsächlich darin, E-Mails zu schreiben und Telefonate zu führen, um mich mit Kooperationspartnern, dem Orga-Team, Helfern, Veranstaltungsteilnehmern und Referenten zu Ideen, Abläufen und Kommunikationsmaßnahmen abzustimmen. Als strategisches Projekt organisiere ich zudem gemeinsam mit einem großartigen Team den ersten JVM Work in Progress – Ein Tag zum Weiterbilden, Weiterdenken, Weitergehen. Dieses neue Weiterbildungsformat richtet sich explizit an Young Professionals und wird im November 2019 das erste Mal stattfinden. Ihr dürft gespannt sein! Darüber hinaus liegt die Zusammenarbeit mit den Universitäten in meinem Verantwortungsbereich.


Wie viel Aufwand ist das?

Prinzipiell habe ich durch die Messen zwei Phasen im Jahr, in denen ich etwas mehr zu tun habe als sonst. Pro Monat führe ich einen Call mit dem Vorstand und einen mit dem JVM Work in Progress-Team. Derzeit beschäftige ich mich an mindestens einem Abend in der Woche Woche mit meinen Vorstandsaufgaben, was hauptsächlich der Organisation des JVM Work in Progress geschuldet ist. Wir kreieren ja ein ganz neues Angebot und dafür ein sinnvolles Konzept zu erarbeiten, nimmt einfach ein bisschen Zeit in Anspruch. 😉 Grundsätzlich würde ich den Aufwand auf 12 h bis 16 h im Monat schätzen.


Was macht dir daran so viel Spaß?

Ich finde es großartig, Menschen zusammenzubringen und ihnen ein Erlebnis zu bescheren, dass sie im Leben idealerweise ein kleines Stück weiterbringt. Als Veranstaltungsreferentin kann ich zum einen kreativ arbeiten, zum anderen neue Leute kennenlernen und mithilfe unserer Events für die JVM begeistern. Das alles macht mir sehr viel Spaß. Ich bin einfach ein großer Fan von unserem Verein und immer wieder beeindruckt, wie viel wir gemeinsam und allein durch ehrenamtliches Engagement auf die Beine stellen – sei es das Gütesiegel, das Mentoringprogramm oder (wenn auch noch in Planung) der JVM Work in Progress. Wir bewegen etwas! Und aktiv am Wandel teilzuhaben, fühlt sich spitze an.

Bei Interesse an einem der Ämter oder Fragen zur Vorstandswahl kannst du dich gerne an die 1. Vorsitzende Cigdem wenden.

Auf der Leipziger Buchmesse hat die AG Nachwuchsrechte zum zweiten Mal Gütesiegel für vorbildliche Volontariate vergeben. Doch wer sind die Preisträger und was machen sie richtig?

In der Interviewreihe Ausgezeichnet! Gütesiegelträger im Gespräch stellen wir nun die Verlage und ihre Volontäre vor.


Was gefällt Ihnen an Ihrem Volontariat am Besten?

Volontärinnen: Die Vielfalt der Aufgaben, dass man so viel ausprobieren kann und dass jede*r immer für Fragen zur Verfügung steht. Außerdem habe ich bisher noch kein Team erlebt, das Neuzugänge mit solch einer Herzlichkeit aufnimmt, und so eine entspannte und kreative Dynamik hat wie das LovelyBooks-Team.

Welche Aspekte sind Ihnen an den Volontariaten besonders wichtig?

LovelyBooks: Wir möchten bei unseren Volontariaten eine gute Balance zwischen Ausbildung und Selbstständigkeit bieten. Die Volontär*innen übernehmen nach einer intensiven Einarbeitungsphase selbständig Aufgaben aus den Bereichen Community-Management und Online-Marketing und bekommen die Möglichkeit, eigene Projekte durchzuführen und sich dabei weiterzuentwickeln. Das gesamte Team steht jederzeit für Fragen und Feedback zur Verfügung, was uns ein großes Anliegen ist.

Was zeichnet einen interessanten Arbeitgeber für den Branchennachwuchs aus?

Volontärinnen: Das hat natürlich viele Facetten. Es ist großartig, wenn man auch als Nachwuchskraft gehört und sogar nach der eigenen Meinung gefragt wird. Das hat auch viel damit zu tun, wie schnell und gut man ins Team eingebunden wird. Dadurch hat man auch das Gefühl, dass neue Ideen erwünscht sind und man die Chance erhält, diese umzusetzen und das Unternehmen oder Produkt mitzugestalten.

Ideal wäre es für Nachwuchskräfte auch, wenn Volontariate in der Branche wieder mehr als tatsächliche Einstiegsstellen, bei denen eine Übernahme in Festanstellung wahrscheinlich ist, wahrgenommen würden.

Die Volontäre bei LovelyBooks führen eigenständig ein größeres Projekt durch. Was hat Ihnen hierbei am besten gefallen?

Larissa Güth (Volontärin): LovelyBooks gibt den Volontär*innen die Möglichkeit eigene Projekte vorzuschlagen und die Umsetzung selbst zu gestalten. Man kann selbst entscheiden, was man machen will und, je nach Projekt, die Durchführung selbst gestalten. Für mich persönlich war besonders toll, dass man auch ein Projekt in einem anderen Bereich als Community Management und Online Marketing wählen kann. Dadurch habe ich ein Tätigkeitsfeld entdeckt, das ich sonst nie für mich vor Augen gehabt hätte.


Johanna Rolf (Volontärin): Das selbstständige und eigenverantwortliche Arbeiten ist ohnehin täglich gegeben, was ich besonders super finde. Durch das Projekt bekommt man die Möglichkeit, eigenständig ein Projekt zu planen, zu entwickeln und durchzuführen. Dabei steht das Team unterstützend und beratend zur Seite, lässt einem aber auch den Freiraum, in dem man sich selbst weiterentwickeln und selbstständig Problemlösungen finden kann.

Haben die Bedingungen des Gütesiegels Veränderungen an den Volontariaten angestoßen?

LovelyBooks: Wir haben uns sehr gefreut, bereits in der Vergangenheit die Bedingungen des Gütesiegels erfüllt zu haben. Natürlich legen wir auch weiterhin sehr viel Wert auf die Ausbildung unserer Volontär*innen. Durch die Verleihung des Gütesiegels konnten wir bei unserer Suche nach neuen Volontär*innen mehr Bewerbungen verzeichnen.

Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die sich für das Gütesiegel interessieren, aber ebenfalls keine Verlage darstellen?

LovelyBooks: Einfach ausprobieren! Wir bei LovelyBooks sehen uns als elementaren Bestandteil der Buchbranche und können unseren Volontär*innen einen spannenden Einblick in dieses Arbeitsumfeld bieten. Die Leserschaft findet online neue Inspiration für die nächste Lektüre und genau hier setzen wir an und unterstützen Verlage dabei, das richtige Buch zum richtigen Leser/zur richtigen Leserin zu bringen. Und wir freuen uns sehr, dass die Jungen Verlagsmenschen das auch so sehen und unsere Bewerbung für das Gütesiegel angenommen haben.

Die Fragen für die Volontärinnen beantworteten, wenn nicht anders angegeben, Larissa Güth und Johanna Rolf gemeinschaftlich. Die Fragen an LovelyBooks beantwortete Marina Müller aus dem Community Management

von Antje Hartmann

Unsere Reihe „JVM meet“ der JVM Hamburg ging am 13. Mai 2019 in eine zweite Runde. Dieses Mal haben sie Besuch einer der bekanntesten Illustratorinnen Deutschlands gehabt: Katrin Engelking.

Den meisten dürfte sie bekannt sein als Illustratorin der „modernen“ Pippi Langstrumpf. Für die Oetinger Verlagsgruppe hat sie die Kinderbücher von Astrid Lindgren illustriert, Kirsten Boies Möwenweg-Geschichten und viele weitere Kinderbücher wurden durch ihre Zeichnungen gestaltet. An diesem Abend hat Katrin Engelking uns mithilfe einiger Bilder aus ihrer Werkstatt, die sich in ihrem Haus in Hamburg befindet, ihre Arbeit als Illustratorin näher gebracht.

Schon als Kind hat Katrin gerne gemalt und durch ihr Vorbild Jutta Bauer hat sie erfahren, dass man so etwas wie Illustration auch studieren kann. Da stand schnell der Berufswunsch fest und so ging es für Katrin vom beschaulichen Bückeburg in Niedersachsen nach Hamburg, wo sie in den 1990er Jahren Grafik-Design mit Schwerpunkt Illustration studiert hat. Während des Studiums hat sie sich am Anfang erstmal mit Sachbuchillustration beschäftigt, später kam die fiktionale Kinderbuchillustration dazu. So kam es, dass bei einer Jahresausstellung der Uni ein erstes eigenes Buch entstanden ist: „Anne im Tal der tausend Tropfen“ (Ravensburger Verlag). Neben Fleiß und gutem Studium kam noch eine Prise Glück hinzu und so hat Katrin bereits neben dem Studium ihren 1. Auftrag beim Oetinger Verlag bekommen.

Katrin hat seitdem für diverse Verlage gearbeitet (Ravensburger, Hanser, cbj u.a.) und auch mit der KIBUM, der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse zusammengearbeitet. Letztere hat ein Porträt über Katrin Engelking und ihre Arbeit gemacht, sozusagen eine kleine Homestory, um zu zeigen, wie ein Buch von der ersten Skizze bis zum gedruckten Buch entsteht. Von Beginn ihrer Tätigkeit an ist Katrin allerdings vor allem dem Oetinger Verlag treu geblieben und ein Auftrag folgte dem nächsten. Nachdem sie die ersten „Testbücher“ von Astrid Lindgren illustrieren durfte, die gut im Buchhandel ankamen, hat Katrin den größten Auftrag 2001 bekommen: die Illustration der drei blauen Pippi Langstrumpf-Klassikerbücher. Eine große Ehre und vor allem Freude, von der sie noch heute zehrt. Katrin hat sogar Astrid Lindgren persönlich treffen dürfen! Heutzutage wachen deren Erben über das literarische Werk und so müssen einige der neuen Illustrationen immer zur Freigabe nach Schweden gehen.

Doch wie arbeitet eine Illustratorin?

Katrin Engelking hat mehrfach betont, dass sie im Gegensatz zu vielen ihrer KollegInnen ziemlich analog arbeitet. Das heißt, dass sie vom Verlag zunächst den Text des zu illustrierenden Buches auf DIN A3-Seiten bekommt. Darauf fertigt sie erste Skizzen an, ggf. schneidet sie diese später aus, wenn sie lieber noch etwas verändern möchte oder aber sie scannt die Seite ein und bearbeitet am Computer noch etwas nach. Doch in der Regel liebt Katrin den Umgang mit Papier und Farben, sodass sie mit Acrylfarben auf Aquarellpapier die finalen Bilder anfertigt. Manchmal benutzt sie auch kleine Schnipsel aus Zeitungen, die sie collageartig in die Bilder einarbeitet.
Nach den ersten Skizzen entsteht ein Storyboard, auf dem die Illustratorin die Übersicht behält und sich immer markiert, wenn ein weiteres Bild fertig ist. Pro Bild braucht Katrin je nach Größe und Aufwand ein bis drei Tage. Wenn die erste Skizze fertig ist, wird das Bild auf ein transparentes Papier gezeichnet, auf der Rückseite schraffiert Katrin die Flächen bereits mit den ungefähren Farben, die sie später beim Ausmalen benutzen möchte. Eine gute Methode, um durch Durchpausen bereits die richtigen Farbnuancen auf das Aquarellpapier zu übertragen. Anschließend werden die Grundstrukturen der Zeichnungen mit den Acrylfarben zum Leben erweckt bis hin zum finalen Bild. Die Originale schickt Katrin dann zum Verlag, der diese dann einscannt und schließlich für den Buchdruck verwendet. Die Originale bekommt die Illustratorin zurück und sie bewahrt all ihre Werke im Keller auf – sie hängt sehr daran und möchte am liebsten keines aus der Hand bzw. aus dem Haus geben.

Neben den Büchern werden manche Illustrationen dann auch für eine Zweitverwertung genutzt, z.B. für Hörbücher als Cover für die CDs.
Katrin Engelking ist teilweise auch in Schulen unterwegs und hält Vorträge über ihre Arbeit – man merkt ihr an, dass sie ihre Arbeit liebt und so können wir uns gut vorstellen, wie fasziniert die Kinder dann zuschauen und zuhören. Auch die JVM waren neugierig und so entstand an diesem Abend ein sehr schöner Austausch mit vielen Fragen. Zum Unterschied von der Arbeit damals in ihren Anfängen bis heute in der Buchbranche hat Katrin erzählt, dass man früher nicht so kritisch war wie heutzutage. Das heißt, sie hat einen Auftrag bekommen und einfach am Ende das komplette Buch abgegeben, der Verlag hat es abgesegnet, gedruckt und fertig. Heute gibt es viele interne Konferenzen und vor allem der Vertrieb hat einen großen Einfluss auf die Arbeiten der Autoren und Illustratoren. Dabei greifen sie schon früh in den Prozess ein, indem sie erste Skizzen sehen wollen, noch bevor das Buch fertig illustriert wurde.

Immer wieder eine spannende Frage, die vor allem JVM interessiert: Kann man vom Job der Illustratorin leben? Katrin Engelking kann diese Frage bejahen, da sie mittlerweile ungefähr ein gutes Lehrergehalt verdient mit ihren Illustrationen. Doch sie hat entsprechendes Glück mit dem Auftrag zur Pippi Langstrumpf gehabt. Denn die Bücher werfen regelmäßige Tantiemen ab. Andere Bücher kommen oft nicht über die 1. Auflage hinaus und so bleiben viele Projekte ein kurzweiliges Vergnügen, da oft nach der Vorschusszahlung keine weiteren Entlohnungen folgen. Neben den Buchillustrationen kommen immer öfter auch andere Aufträge wie z.B. aus der Werbung hinzu. Katrin hat beispielsweise schon Illustrationen für Toffifee® angefertigt. Insgesamt betont sie also, dass Pippi Langstrumpf eine große Ausnahme ist.

Zum Abschluss wurde noch gefragt, ob Katrin nach all diesen schönen Kinderbüchern noch ein Wunschprojekt hat? Dazu musste sie ein wenig überlegen, aber Michel aus Lönneberga war die eindeutige Antwort. Leider wird das nicht passieren, da die Erben von Astrid Lindgren, wie gesagt, sehr streng sind und das nicht zulassen. Doch man wird ja noch träumen dürfen und somit freuen wir uns nach diesem sehr netten, aufschlussreichen Abend auf viele weitere Werke von Katrin Engelking, wie sie mit ihren Illustrationen nicht nur Kinderherzen höher schlägen lässt!

Mehr Informationen und Eindrücke ihrer Werke präsentiert Katrin Engelking auf ihrer Website: https://www.katrin-engelking.de/


re:publica heißt Einladung zur Diskussion und zur Selbstreflexion: Wie verhält sich mein digitales ICH? Wie konsumiere ich digitale Inhalte, wie stehe ich zur Netzpolitik, Datenschutz, Überwachungstechnologien, Netzneutralität, digitalen Ungehorsam und was sind meine Wünsche, meine Bedürfnisse ans Mediale? Die re:publica lädt schon seit 13 Jahren die digitale Gesellschaft ein, dem Zusammenspiel von Technologie und Gesellschaft auf den Grund zu gehen. Wir, die Digitalen, kommen zusammen, debattieren über Internetfreiheit, über Community Netzwerkre, ePrivacy, Social-Media-Plattformen und wie wir im Diskurs und in den Kommentar-Beiträgen miteinander umgehen.

© Sabrina Pöhlmann

Das Motto der diesjährigen re:publica war ganz in diesem Sinne: tl;dr – kurz für too long, didn’t read und legte damit den Fokus auf einen wichtigen Punkt: Für den Diskurs braucht es die Auseinandersetzung, das IN DIE TIEFE gehen.

Ein Motto, das zum Denken anregt

Als viellesende Buchmenschen fragten wir uns daher in den drei spannenden rp19-Tagen diverse Fragen rund um unseren digitalen Konsum. Scrolle auch ich über Artikel zu schnell hinweg? Nehme ich Inhalte nur noch als Oberfläche und Schlagzeile wahr? Haben Emoticons mein Schreibverhalten verändert?

Das mediale Angebot bringt einen enormen Zuwachs an Inhalten – verschiedenste Medien streiten um die Aufmerksamkeit der LeserInnen und wissen, dass ein Bild die Aufmerksamkeit mehr bindet als reiner Text. Die Historie der digitalen Plattformen zeigt, wie die digitale Gesellschaft sich vom ausführlichen Text hin zum Bild bewegt: Vom Blogbeiträgen zu kürzeren Facebook-Posts zu prägnanten Tweets und schließlich zum bildbasierten Instagram als analphabetisiertestem Medium.

© Sabrina Pöhlmann

Als nahezu mahnendes Beispiel schwebte über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher quer über das Gelände der STATION die auf Stoff gedruckte, 480 Meter lange Gesamtausgabe von Herman Melvilles „Moby Dick“. Der typische Würfel im Innenhof bestand aus zusammenschnürten Altpapier. Ein riesiges Bücherregal stand zum Austausch von Literatur zur Verfügung (Super Sache, liebe re:publica!).

Mehr Diskurs auch mit dem Nachwuchs

Mit dem Titel „re:publica Next Generation“ wurden außerdem neue Formate für und mit Jugendlichen angeboten, um junge Menschen weiter zur gesellschaftlichen Teilhabe zu inspirieren und auf die Themen des Nachwuchses aufmerksam zu machen. Deshalb fand die Jugendkonferenz TINCON erstmals zeitgleich zur re:publica statt und zog sowohl das junge Publikum als auch die ältere Netzgemeinde ins benachbarte Kühlhaus.

Aus unserer Sicht war die diesjährige re:publica in allen Formen einmal mehr ein Aufruf gegen den Zeitgeist in der politischen, digitalen, demokratischen Diskussion von Verknappung und Worthülsen, von Vereinfachung und falschen Zusammenfassungen, die gerade rechten Bewegungen dienen sich auszudrücken, hin zu Differenzierung und Abwägung, Zuhören und Ausführlichkeit. Tl;dr ist auch über die #rp19 hinaus ein leidenschaftlicher Appell der Langform wieder seine Liebe zu schenken, zu recherchieren und die Lust an den Fußnoten zu entdecken.

Lina Scherpe, Sabrina Pöhlmann

Heute, am 6. Mai, startet die Anmeldephase für das 11. Jahrestreffen der Jungen Verlagsmenschen, das vom 12. bis 14. Juli auf dem mediacampus frankfurt stattfindet. Unter dem Motto „Generation JVM – schon 10 Jahre jung“ feiert Deutschlands größtes Nachwuchsnetzwerk der Buch- und Medienbranche sein zehnjähriges Bestehen.

Offiziell gegründet wurde der Verein im Februar 2009 mit dem Ziel, dem Branchennachwuchs, vor allem den VolontärInnen, einen Austauschort zu bieten. Seitdem sind die Jungen Verlagsmenschen stetig gewachsen und zählen heute über 800 Mitglieder, die in 13 Städtegruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz regelmäßig Vorträge, Workshops, Ausflüge und Stammtische für Studierende, BerufsanfängerInnen und Young Professionals veranstalten. Seit 2018 vergibt der Verein außerdem ein Gütesiegel für ausgezeichnete Volontariate und hat kürzlich ein Mentoringprogramm gestartet.

Die Erfolge der letzten Jahre, insbesondere der Einsatz für die BerufseinsteigerInnen, sind in erster Linie auf unsere großartigen Mitglieder zurückzuführen, die sich neben Job oder Studium mit viel Herzblut und Leidenschaft engagieren und damit beweisen, dass der Branchennachwuchs viel bewegen kann und will. Das ist ein wichtiges Signal für die Zukunft des Vereins wie für die Branche insgesamt.“, blickt die 1. Vorsitzende Cigdem Aker optimistisch nach vorn.

Höhepunkt des dreitägigen Jahrestreffens ist der Samstag: Nach der Mitgliederversammlung, auf der in diesem Jahr der Vorstand neu gewählt wird, gibt es am Nachmittag ein vielseitiges Workshopprogramm (von Buchpremieren inszenieren bis hin zu Maschinenlernen für Anfänger) hier bitte noch Beispiele ergänzen) und jede Menge Zeit zum Netzwerken. Den Abend läutet feierlich ein Festakt ein, bei dem gemeinsam mit einigen Gründungsmitgliedern auf die zehnjährige Vereinsgeschichte zurückgeblickt wird. Anschließend wird bei einer Grillparty gemeinsam das Jubiläum zelebriert.

Herzlich eingeladen dazu sind neben den Vereinsmitgliedern auch Kooperationspartner und Förderer sowie Interessierte aus der Buch- und Medienbranche. Informationen zum Programm und zur Anmeldung stehen ab sofort auf der Homepage des Vereins bereit https://www.jungeverlagsmenschen.de/jahrestreffen/jubilaeum/. Die Anmeldung ist bis zum 30. Juni möglich. Unterstützt wird das Jahrestreffen von den drei Premium-Sponsoren Bommersheim Consulting, Bookwire und Amazon Publishing sowie von Kiepenheuer & Witsch, Libri, NTX, Rowohlt, den S. Fischer Verlagen, Verlagsgruppe Beltz, Open Publishing und Wiley-VCH.

Um die Vorfreude zu steigern, gibt es die passenden JVM-Accessoires im typischen Vereinsgrün als Limited Edition 2019 hier zu kaufen: https://shop.spreadshirt.de/generationjvm/.

Mehr Informationen zum Jubiläum:
https://www.jungeverlagsmenschen.de/jahrestreffen/jubilaeum/

Pressekontakt:

Cigdem Aker
cigdem.aker@jungeverlagsmenschen.de
Tel: 0176 / 856 399 34

Über den Junge Verlagsmenschen e.V.

Der Junge Verlagsmenschen e.V. ist mit über 800 Mitgliedern in 13 Städtegruppen das größte Nachwuchsnetzwerk der Buch- und Medienbranche. Er bietet Young Professionals, BerufsanfängerInnen und Studierenden eine unabhängige Plattform, um sich auszutauschen, weiterzubilden und zu organisieren.