von Antje Hartmann

Anfang März haben sich die Jungen Verlagsmenschen Hamburg am Hafen zusammengefunden und waren zu Gast bei der Edel Verlagsgruppe. Mit Blick auf die Elbe haben wir in einer kleinen Runde den Rechtsanwalt Tilman Winterling besucht, der uns etwas über Verlags- und Bildrecht erzählt hat.

In seinem Vortrag hat er den JVM einen Überblick über Texte und Bilder und allen damit zusammenhängenden Rechten und Stolpersteinen in der Welt der Paragraphen gegeben.

Was ist eigentlich das Urheberrecht?

So haben wir mit den Basics angefangen, was denn eigentlich das Urheberrecht umfasst. Slogans und ‘reine Gebrauchstexte’ wie z.B. Anleitungen für Geräte fallen nicht darunter, aber schon kurze Texte unterliegen dem Schutz. Eines der kürzesten Wortspiele, welches gerne als Beispiel genutzt wird, wenn es um schützenswerte Texte geht, ist das folgende Zitat von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“.

Noch anschaulicher wurde das Urheberschutzgesetz mit Blick auf die Übersetzungssoftware DeepL. Übersetzungen, die mit solchen Tools gemacht werden, sind ein rechtsfreier Raum. Denn nur Menschen können UrheberInnen sein. Was dann wohl in ein paar Jahrzehnten gilt, wenn durch Künstliche Intelligenz gedichtet wird?

Doch nicht nur Texte, auch gewisse Romanfiguren sind mittlerweile solch eigenständige ‘Werke’, sodass sie als geschützt angesehen werden, darunter z.B. Pumuckl oder Pippi Langstrumpf.

Bilder und Urheberrechtsschutz

Neben Texten sind auch Bilder dem Urheberschutz unterstellt. Gerade hier gibt es einiges zu beachten. Es fängt bereits damit an, dass zwischen Lichtbildern und Lichtbildwerken unterschieden wird. Lichtbilder sind z.B. Schnappschüsse wie Handyfotos, Selfies etc. Hier gilt ein Urheberrecht von 50 Jahren. Lichtbildwerke hingegen sind 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers oder der Urheberin geschützt. Hierzu zählen Serien von Bildern und Bilder, die an ausgeleuchteten Settings oder einfach aufwendig produziert wurden.

Als Grundregel kann man sich merken: „Bei Bildern muss man (fast) immer davon ausgehen, dass sie geschützt sind.“ Das ist natürlich besonders in der Buchbranche wichtig, wenn es um den Abdruck von Fotos oder Bildern in Büchern geht oder auch bei Covern, Autorenfotos etc. Den Urheber oder die Urheberin zu nennen, reicht allein nicht aus, er oder sie muss vor der Nutzung für den eigenen Gebrauch gefragt werden. Wird der Urheber oder Urheberin lediglich genannt, ist das gut gemeint, es ändert vor dem Gericht aber nur die Summe des Schadenersatzes. Auch bei einer Nutzung im online- oder offline-Bereich wird kein Unterschied gemacht, das Recht greift immer. Also lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig fragen!

Bei „schöpferischem Gemeingut“, wie es bei cc-Lizenzen vorkommt (z.B. Wikipedia-Bilder) gibt es gewisse Auflagen, unter denen die Bilder genutzt werden können. Solche Auflagen sind z.B. Namensnennung des Urhebers oder der Urheberin, keine Bildbearbeitung, nur nicht-kommerzielle Nutzung.

Nutzungsrechte – vertraglich regeln

Sogenannte „andere Freigaben durch Urheber“ werden in den verschiedenen Vertragstypen festgehalten, z.B. Verlagsvertrag, Herausgebervertrag, Fotografenvertrag, Übersetzervertrag etc.

Einen Normvertrag für einen Verlagsvertrag kann man online finden. Im Wesentlichen besteht dieser aus den folgenden Bausteinen:

  • Vertragsgegenstand (das Werk, um das es geht)
  • Rechteeinräumung (räumlich, inhaltlich, zeitlich begrenzte Nutzung)
  • Garantie (Autor als Urheber, Rechteverletzungen Dritter werden ausgeschlossen)
  • Autoren-/Verlagspflichten
  • Spezialregelungen (Nebenrechteverwertung, Lieferbarkeit/ Neuauflagen, Ramsch & Makulierung, Rezensionen, Änderungen der Eigentums- und Programmstrukturen)

Bei weiteren Fragen…

Dadurch, dass wir eine bunt gemischte Gruppe aus Vertrieb, Lektorat, Agentur/ Lizenzabteilung und Marketing/ Social Media waren, sind einige Fragen zusammengekommen. Von Gewinnspielen bei Facebook, Bildnutzung bei Instagram bis hin zu spezifischer Vertragsauflösung. Tilman Winterling stand uns Rede und Antwort und kann gern auch künftig kontaktiert werden, wenn weitere Fragen zum Urheberrecht auftauchen. Sein Vortrag mit anschließender Diskussion war ein guter Einblick in die Welt des Vertragsrechts, die doch oft komplizierter ist, als sie auf den ersten Blick scheint.

Kontakt

Tilman Winterling, Rechtsanwalt bei Gutsch & Schlegel: twinterling@g-s-legal.com

Dass Tilman nicht nur im juristischen Urwald zu Hause ist, sondern auf verschiedensten Plattformen und in der Literaturszene, seht ihr hier: https://tilman-winterling.de/ oder auch auf der Seite des Magazins 54Books: https://www.54books.de/

von Nicole & Laura

1. Der Typ mit dem Buch macht jetzt das Ding mit der Bar

Vom Buch zum Bier, vom gelben Heftchen zur Nichtraucher-Bar – Grafiker und Self-Publisher Lukas Adolphi erarbeitete das Kunstprojekt „die cops ham mein handy“. Die Herausgabe des „Reklamehefts“ ist Folge eines Raubüberfalls, bei dem Adolphis Handy gestohlen wird. Nachdem die Täter gefasst sind und er sein Gerät zurück erhält, findet er darauf illustre Chatverläufe, die er Ende 2017 ungekürzt veröffentlicht. Im Anschluss ist er monatelang im deutschsprachigen Raum auf Lesereise unterwegs. 2019 investiert er die Verdienste seiner Aktion und schenkt dem Leipziger Westen eine neue, individuelle Lokalität: das Nepomuk. Die Einrichtung ist artsy, die Drinks sind originell! Wenn ihr Glück habt, steht Lukas Adolphi selbst hinter’m Dresen und, wer weiß, vielleicht er euch sogar etwas über die von ihm veröffentlichte SMS-Sammlung …

Wo: Nepomuk, Zschochersche Str. 57, 04229 Leipzig

2. Indie-Buchhandlung Rotorbooks im Leipziger Kolonnadenviertel

Rotorbooks, das sind Daniel Niggemann und Anke Schleper, die schon seit 2017 im Rahmen des von Niggemann geleiteten Leipziger Fotografie-Festival f/stop gemeinsame Sache machen und Ende 2018 ihre Kunst-, Theorie- und Philosophiebuchhandlung eröffneten. Inmitten von Wandkacheln, Schwerlast-Trägern, opulentem Deckenfries und Vintage-Kinostühlen erzählt dieser Laden nicht nur sein bibliodiverses Programm, sondern auch die Geschichten der vorherigen BesitzerInnen. Im Hinterzimmer befinden sich Verlagsbüro und komplettes Sortiment des befreundeten Merve Verlags, außerdem Platz für noch mehr Kunst, wie beispielsweise Ausstellungen, und guten Kaffee. Besuch und Bücherstöbern dringend empfohlen!

Wo: Rotorbooks, Kolonnadenstraße 5-7, 04109 Leipzig

3. Fünf Jahre Indie-Nacht im Beyerhaus Leipzig

Die Independent-Verlage duotincta (Berlin), Liesmich Verlag (Leipzig) und Edition Überland (Leipzig) präsentieren neueste deutschsprachige Gegenwartsliteratur im Gewölbekeller. Abgerundet wird die Indie-Nacht von einem elektronischen Live-Act des Berliner Produzenten Mangiac. Live und in Farbe auf der Bühne:

  • Birgit Rabisch – Die Schwarze Rosa (duotincta)
  • Barbara Thériault – Die Bodenständigen (edition überland)
  • Tomas Blum – Wofür wir uns schämen (Liesmich Verlag)
  • Barbara Handke – Sommergäste. Erzählung (edition überland)
  • Kai Maruhn – Vogelhälse (duotincta)
  • David Misch – Schatten über den Brettern (duotincta)
  • Thekla Kraußeneck – CronosCube (Liesmich Verlag)

Der Eintritt ist frei.

Wann: Donnerstag, 12.03.2020, 20 Uhr bis 23 Uhr

Wo: Beyerhaus, Ernst-Schneller-Straße 6, 04107 Leipzig Sachsen

4. Poetry-Show im Noch Besser Leben

In der Kultkneipe Noch besser Leben im Leipziger Westen findet am Samstag ab 20 Uhr die Poetry-Show „Out off the Void – Die Lehre von der Leere“ statt. Euch erwarten komische, aber auch tiefsinnige und berührende Texte von der Autorengruppe Die Schreibkräfte sowie eigenunartige Musik vom Singer/Songwriter Hausfreund Semanski. Locker. Laut. Lustig. Live, mund- und handgemacht.

Eintritt frei

Wann: Samstag, 14.03.2020, ab 20 Uhr

Wo: Noch Besser Leben, Merseburger Str. 25, Ecke Karl-Heine-Str.

5. Comic-Indie-Festival The Millionaires Club findet statt

Wer ein wenig Messe-Feeling genießen möchte, ist herzlich eingeladen, das Indie-Festival mit Comicschwerpunkt zu besuchen. Vom 13. bis 15.03.20 findet es an verschiedenen Orten in Leipzig statt. Genauere Infos zum Programm findet ihr unter: https://themillionairesclub.tumblr.com/.

Wann: 13. bis 15.03.2020

Wo: Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig

Johanna Kasischke (Mayersche Buchhandlung), Lynne Forster (Buchhandlung einzigundartig), Kanut Kirches (Städtegruppenleitung JVM Köln-Bonn) © Anna Redisiu

In der bereits fünften Ausgabe der Veranstaltungsreihe der JVM Köln-Bonn gab es diesmal einen Ausflug in die Buchbranche außerhalb der Verlage. Am 03. Februar 2020 gewährten zwei Buchhändlerinnen der JVM-Städtegruppe Köln-Bonn Einblicke in ihren Berufsalltag.

Lynne Forster, Buchhändlerin der unabhängigen Buchhandlung einzigundartig, und Johanna Kasischke, Buchhändlerin in einer Filiale der Sortimentsbuchhandlung Mayersche, erzählten in gemütlicher Runde von ihrem Arbeitsalltag. In einem lockeren Gespräch stellten die beiden Buchhändlerinnen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten ihres Berufes in so unterschiedlichen Buchhandlungen heraus. Während in der kleinen, unabhängigen Buchhandlung die Arbeit mit Vorschaukatalogen der Verlage präsent ist und direkter Kontakt zu den Verlagsvertreter*innen zum Alltag gehört, wird beim Filialisten beispielsweise das Grundsortiment zentral eingekauft – individuelle Bestellungen sind aber ebenfalls möglich.

Besonders auffällig: In der unabhängigen Buchhandlung wird mit vollem Einsatz auf Kundenservice und -bindung gesetzt – und das auf ganz unterschiedliche Weise. Bestellungen über Social-Media-Kanäle sind ebenso möglich wie eine Benachrichtigung über WhatsApp, wenn ein bestelltes Buch angekommen ist.

Was beide Buchhändlerinnen gemeinsam haben und (meistens) auch lieben, ist der direkte Kontakt zu den Kund*innen. Auch wenn diese hin und wieder fordernd sein können, sorgen sie doch auch immer für schöne Augenblicke. Zum Beispiel, wenn eine Kundin freudestrahlend in den Laden kommt und berichtet, dass der zuvor von der Buchhändlerin empfohlene Krimi ihr richtig gut gefallen hat. 

Vielen Dank an Lynne und Johanna für die Einblicke und Anekdoten aus ihrem Berufsalltag! Es ist immer interessant und bereichernd, aus erster Hand zu hören, was den Arbeitsalltag ausmacht – und welche Qualifikationen für die Tätigkeit nötig sind.

Zudem einen großen Dank an alle Teilnehmer*innen (und die vielen Fragen) sowie an die Buchhandlung Forough Book in Köln, deren Räumlichkeiten wir wieder einmal für die Veranstaltung nutzen durften!

Beitrag der Städtegruppe Köln-Bonn

von Angela Huber

Am 30. und 31. Januar 2020 fand in Berlin bereits zum fünften Mal die future!publish statt und die Jungen Verlagsmenschen waren auch wieder mit dabei. Unter dem Motto Mindflow – Workflow – Networking wurden zwei Tage lang in den Konferenzräumen des Mercure Hotels in Moabit spannende Ideen zur Zukunft der Buchbranche präsentiert, in Workshops erarbeitet und im bar!camp intensiv weiterdiskutiert.

Der Buchtrailer lebt!“ – Verleihung des Buchtrailer Awards

Den Auftakt machte dieses Jahr die dritte Verleihung des deutschen Buchtrailer Awards. Die Erstplatzierten freuen sich über einen Werbeplatz ihres Trailers für eine Woche auf großer Leinwand in zwölf ausgewählten Kinos der Hauptstadt.

In der Kategorie Erwachsene gewann den ersten Preis der Trailer zum biografischen Roman Was du nie siehst aus dem Carpathia Verlag.
In der Kategorie Kinder- und Jugendbuch konnte Mein Jimmy  aus dem Tulipan Verlag die Jury überzeugen.

Nachhaltigkeit in der Buchbranche systematisch voranbringen

Ein Anliegen des Organisationsteams war es, dem Thema Nachhaltigkeit in der Buchbranche im Programm Raum zu geben. Für einen Einstieg in die Diskussion sorgte eine eindrückliche Keynote von Luisa Neubauer, Fridays-for-Future-Aktivistin und Autorin des Buches Vom Ende der Klimakrise (18 € // Klett-Cotta). „Ausreden dürfen“ sieht Luisa Neubauer als hohes Gut an und hält dafür Bücher als wichtiges Medium im gesellschaftlichen Diskurs. Für eine zukunftsfähige (also nachhaltige) Transformation der Buchbranche empfahl sie, jetzt Experten zu konsultieren und Entscheidungen mit Blick auf die Ressourcenknappheit und im Sinne der Nachhaltigkeit zu treffen. Die Buch- und Verlagsbranche sieht Luisa Neubauer in der verantwortungsvollen Rolle, Wissenschaft für die Gesellschaft zu übersetzen: Verpackt in Geschichten, die allen Menschen begreifbar sind, kann die Verbreitung von wissenschaftlichen Fakten und die Dringlichkeit der Thematik verdeutlicht werden. Verlage leisten so einen wichtigen Beitrag dazu, Wege aus der aktuellen globalen „Menschheitskrise“ zu finden. 

Auch Anke Oxenfarth vom Oekom Verlag, in dem eine Stabstelle zur systematischen Umsetzung von Nachhaltigkeit geschaffen wurde, mahnte: „Es reicht nicht, nur die Folie wegzulassen“. Im Projekt Nachhaltig Publizieren wurden konkrete Handlungsoptionen für eine bessere Ökobilanz erarbeitet. Einsparpotenziale bieten sich also viele in den Bereichen Papierherstellung, Druckprozesse, Vertrieb und Büroalltag – zum Beispiel durch die Verwendung von Recycling- statt Frischfaser, Verbesserung der Druckfarben, Vermeidung von Materialschlachten am Messestand und Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Die Kommunikations- und Preispolitik sollte ebenfalls mehr vom Nachhaltigkeitsgedanken geprägt sein: Vielleserinnen überschneiden sich zum Großteil mit der ökologisch bewussten Käufergruppe „LOHAS“, die durchaus bereit sind, für ein umweltschonend produziertes Buch einen höheren Preis zu zahlen. Wie verhält es sich bei E-Books? Diese, so führt Anke Oxenfarth aus, seien nicht per se umweltfreundlicher, durch eine Umstellung auf 100% erneuerbare Energien und eine mehrjährige Nutzungsdauer der Lesegeräte könne jedoch eine bessere Klimabilanz erzielt werden.

Die Zukunft der Arbeit oder „ohne Wertschätzung keine Wertschöpfung“

Der Themenkomplex New Work und agiles arbeiten prägte die diesjährige future!publish. Auch im parallel zu den Veranstaltungen stattfindenden bar!camp wurde rege diskutiert: Wie sieht ein New Work Arbeitsplatz aus? Was ist bei einer Transformation der Unternehmenskultur zu beachten? Im Werkstattbericht Agil arbeiten im nicht-agilen Kontext drängten sich neugierige Teilnehmer um die Tische. Der agile Coach Edgar Rodehack teilte zusammen mit Hermann Eckel Erkenntnisse aus dem Transformationsprozess des zwölfköpfigen Tolino-Media-Teams zu agilen Strukturen. Was ist agiles arbeiten? Edgar Rodehacks Antwort für Eilige: ein zweiwöchiger PDCA-Zyklus. Agilität sei dabei aber kein Werkzeugkasten, sondern eine Haltung. Durch regen Wissensaustausch könne das Team sowohl flexibler als auch schneller agieren – eine Arbeitsweise, die es bei zunehmender Komplexität der Probleme ermöglicht, mit der Innovationskraft großer Player der Branche mitzuhalten. Nötig sei hierfür eine Veränderung des Mindsets auf Führungsebene weg von der alleinigen Wissens- und Entscheidungshoheit hin zur Öffnung und dem Vertrauen auf die Expertise der Teammitglieder. Beachtet werden müsse bei der Umstellung auf agiles arbeiten dagegen, dass die „agilen Inseln“ nicht zur Zerreißprobe für die Projektmanager an den Schnittstellen werden. Insgesamt sei die Umstellung für beide Referenten jedoch eine Erfolgsgeschichte – und über Erfolgsgeschichten wäre in der Branche ein stärkerer Austausch wünschenswert.

Lesetipps der Referenten zum Thema: New Work Needs Inner Work (Beidenbach / Rollow // 19,80 € // Verlag Vahlen), Reinventing Organisations (Laloux // 24,90 € // Verlag Vahlen), Agiles Manifest

Audio First: Umkehr der Wertschöpfungskette

Neben Nachhaltigkeit und New Work war der Umgang mit dem Audio-Boom der dritte Programmschwerpunkt. 2019 überstieg der Anteil der digitalen Hörbuch-Nutzung erstmals die physische CD-Nutzung. Dorothea Martin von Audible präsentierte einleitend zu ihrem Vortrag Trend „Original“: Warum Autorinnen Audio als Chance für sich entdecken die Ergebnisse des Hörkompasses: „Hören substituiert nicht lesen!“ Mit den Originalproduktionen wird bei Audible die Wertschöpfungskette umgedreht. In interdisziplinär besetzten Writers‘ Rooms experimentieren Autorenteams mit Geschichten speziell zum Hören. Durch eine verzögert erscheinende Buchausgabe wollen für Audioserien natürlich trotzdem crossmediale Synergie-Effekte genutzt werden. Zukünftig stärker ausgebaut wird das Audio-Angebot im Bereich Non-Fiction. Spannend wird es auch beim internationalen Lizenzhandel, denn andere Länder haben oft ein anderes Verständnis von Formaten und Erzählstrukturen.

Positive Eindrücke zur Zukunftsfähigkeit der Buchbranche

Beim vollgepackten Programm der future!publish fiel die Entscheidung zwischen den spannenden Beiträgen oft schwer. Eine tolle Ergänzung zu Vorträgen und Workshops war das bar!camp mit Ralf Eichner und Heiko Bartlog, in dem brennende Fragen der Teilnehmer in kleiner Runde diskutiert wurden. Zwei Tage reger Austausch mit offenen Teilnehmern diverser Altersklassen, beruflicher Hintergründe und Positionen lässt positiv stimmen, dass für zukünftige Herausforderungen der Buch- und Verlagsbranche kreativ und kooperativ Lösungen gefunden werden können!

von Antje Hartmann, Städtegruppenleitung JVM Hamburg

Nach dem Blick über den Tellerrand mit dem Besuch bei Dropbox im November, sind die JVM Hamburg mit einem ebenso spannenden Unternehmenseinblick in die neuen 20er Jahre gestartet: Am 21. Januar waren wir mit zwölf neugierigen JVM bei Rocket Beans TV zu Gast. Auf den ersten Blick also auch kein Verlag, Buchladen oder eine Druckerei, sondern ein riesiger Kreativpool, der sich über gleich drei Häuser in der Hamburger Schanze erstreckt, die miteinander verbunden sind.

Durch dieses Labyrinth hat uns auf beste Weise Lisa Handirk, Assistentin der Geschäftsführung und als Pressesprecherin u.a. für den Newsletter und Blog Verantwortliche, geführt. Aber die Begrüßung fand erstmal im ehemaligen Kaminzimmer statt. Wie eine Art gemütliches Kamingespräch ging es los, als wir uns gegenseitig erst einmal vorgestellt haben. Wie sich herausstellte, kannte Lisa die JVM bereits, da sie selbst einmal Mitglied war und die Jahrestreffen besucht hat. Nach dem Studium in Münster, einem Volontariat und Lektoratsarbeit in einem dortigen Verlag, ist sie 2016 zu den Rocket Beans gestoßen. Dadurch ließen sich im Laufe des Abends auch einige Parallelen zur Verlagsbranche ziehen. Die Frankfurter Buchmesse als wichtigste Branchenveranstaltung bei uns ist für die KollegInnen von Rocket Beans z.B. die Games Con in Köln, auf der sie fast eine Woche lang Programm von einer Bühne senden und einen Merchandising-Stand betreuen.

Über Rocket Beans TV

Die Rocket Beans wurden 2011 von Budi, Etienne, Arno, Nils und Simon gegründet – der Name des Senders kommt nicht von ungefähr, wenn man sich die Gründernamen anschaut… 😉 Sie beschreiben sich selbst auf ihrer Website wie folgt:

Rocket Beans ist Produzent von Entertainment-Shows. Unterhaltung rund ums Spielen in allen Facetten zeichnet das Programm aus. Videospiele sind Kernkompetenz und erste Liebe. Aber auch Themenfelder wie Film, Quiz, Sport oder Kochen werden im Rocket-Beans-Style interpretiert.

https://rocketbeans.tv/ueber-rbtv

Und auch die Vision der ‘Bohnen’ ist klar definiert:

Gemeinsam bauen wir den bedeutendsten Raum für Spiel- und Popkultur-Begeisterte, in dem frei experimentiert werden kann. Hier entwickeln wir nach unseren eigenen Spielregeln Ideen und schaffen inspirierende Unterhaltung.

https://rocketbeans.tv/ueber-rbtv

Die Geschichte

Die Geschichte des Unternehmens geht eigentlich noch weiter zurück, nämlich bis ins Jahr 2000. Damals gab es noch die Sendung Game One für Videospiele, an der einige der Gründer bereits beteiligt waren. 2006 lief Game One dann auf MTV, woraus das heutige Unternehmen entwickelt und weiter ausgebaut wurde. 2012 haben sie auf YouTube einen eigenen Kanal eingerichtet. d.h. es liefen Sendungen wie KinoPlus und weitere Talkformate unter dem Label Rocket Beans TV. Die folgenden Jahre kamen weitere Anbieter wie twitch oder waipu.tv. Das Besondere an Rocket Beans TV ist ein Streamingprogramm, welches 24/7 verfügbar ist. Dieses wurde in einer Zusammenarbeit mit twitch im Jahr 2015 eingeführt. Somit verwundert es nicht, dass der Erfolg anhält und mittlerweile das 5-jährige Jubiläum gefeiert wurde.

Die Unternehmensstruktur

Das Programm wird natürlich nicht allein von den Gründern und Geschäftsführern gestaltet. Die anfänglich überschaubare Mitarbeiterzahl ist mittlerweile auf über 100 MitarbeiterInnen mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren angewachsen. Neben den etwa 20-25 RedakteurInnen für die vielen verschiedenen Formate gibt es ein Marketing- und Sales-Team, eine Personalabteilung, zwei Regien, Kameramänner und Production. Für das Folgeformat des damaligen Programms Game One – Game Two – welches sich aufs Radio konzentriert, gibt es ebenfalls ein eigenes Team.

Es handelt sich bei den Rocket Beans also wirklich um ein vielfältiges, junges Unternehmen, das sich als Produktionsfirma, Publisher, Kreativschmiede, Sender und Plattform versteht. Sie produzieren neben dem Online-Content auch Live-Shows und Events, bieten Raum für Popkultur, Experimente und inspirierende Unterhaltung wie z.B. mit der Show „Haus an Haus“, bei der zwei Teams 24 Stunden lang in verschiedensten Spielen gegeneinander antreten. Die Interaktion mit den Zuschauern ist die Stärke der ‘Bohnen’, denn mit Chats und Features zum Abstimmen, können die Zuschauer direkt am Programm teilnehmen. Das ist laut Lisa auch ein Teil des Erfolgsgeheimnisses: Rocket Beans verbindet die Leute! Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist das Format „Pen & Paper“, bei dem fünf Leute an einem Tisch sitzen und gemeinsam in fiktiven Welten Rollenspiele bestreiten.

Mit ihr steht und fällt alles: die rbtv Community

Die tiefe Verbundenheit der Zuschauer zu Rocket Beans TV drückt sich in einer treuen Community aus. Die Räume sind mit jeder Menge witziger Fanart ausgestattet, die diesen Gemeinschaftssinn spürbar macht. Teilweise tätowieren sich die Fans schon das Raketen-Logo, es werden Fahnen gebastelt und Babys in das Logo gekleidet. Auch seitens der Fans sind der Kreativität also keine Grenzen gesetzt.

Von unseren JVM-TeilnehmerInnen kannten die meisten mindestens eine Show oder das Vorgängerformat Game One bereits, für manche war es aber komplettes Neuland. Somit war die Präsentation von Lisa auch mit ein paar Zahlen gespickt, die beeindrucken:

Die Zielgruppe besteht zu 80% aus 21-30-jährigen Zuschauen, davon 92% aus Deutschland, 2% aus der Schweiz und 5% aus Österreich. Die Geschlechterverteilung spiegelt wohl den Gaming-Charakter wieder: 15% sind weiblich und 85% männlich. Die Reichweite beträgt bei YouTube über 1,3 Mio. Abonnenten und im Schnitt gibt es 11 Mio. Views pro Monat, bei twitch sind es 400.000 Follower und 4 Mio. Views pro Monat. Mit ca. 1,5 Mio. Watched Hours pro Woche zeigt sich ebenfalls die große Reichweite von Rocket Beans TV.

Money or no money – die Finanzierung

Und wie finanziert sich das Ganze? Eine Frage, die immer wieder gestellt wird und auch bei uns aufkam. Zehn Prozent der Umsätze generieren sich durch Werbung (z.B. via YouTube). Dann gibt es noch den Rocket Beans Supporters Club mit aktuell ca. 10.000 Mitgliedern, die regelmäßig direkt Geld spenden. Affiliate Links, Ticketverkäufe für Live-Events oder auch Merchandise und das Modelabel rktbns tragen zur Finanzierung bei. Doch neben diesen Community-basierten Einkünften gibt es auch die klassischen Vermarktungsschienen: Content Distribution, Werbepausen-Einbuchungen, Product Placement, Format-Sponsoring und teils auch Auftragsproduktionen oder Branded Content, bei dem z.B. ein adobe-Produkt in einer Sendung vorgestellt wird.

Damit die täglichen sechs bis zehn Stunden Live-Content gesendet werden können und auch die aufgezeichneten Shows online gehen (die Inhalte teilen sich wie folgt auf: 30 % Livestream und 70 % Video-on-Demand), gehört also eine ganz schöne Struktur und Organisation hinter den Kulissen dazu. Im Gegensatz zu klassischen TV-Sendern können dadurch viele verschiedene Formate zu verschiedenen Zeiten gesendet werden, die so viele neue Inhalte pro Tag produzieren wie es im TV schlicht nicht möglich ist. Während unseres Rundgangs wurden auch Sendungen aufgezeichnet und bei den Besuchen der verschiedenen, gerade nicht belegten Studios (Bitte nicht leise sein!), Büroräumen und Open Work Spaces haben wir den ein oder anderen Producer, Kameramann und auch die Requisiteurin kennengelernt.

Die Freude und Freiheit am Arbeitsplatz stand allen ins Gesicht geschrieben. Es wurde mehr als deutlich, dass jede und jeder die eigene Kreativität entfalten kann und soll. Manchmal werden auch neue Ideen, Spiele, Formate getestet und wenn es dann am Ende in seltenen Fällen doch nicht funktioniert, dann haben sie es wenigstens probiert. Und schon geht’s weiter mit neuen Ideen.

Blick zur Buchbranche

Um wieder den Bogen zur Verlagsbranche zu spannen, hat gerade uns JVM natürlich interessiert, was es sonst noch für Jobs bei den Rocket Beans gibt oder wie man dort einsteigen kann. Es wird nämlich auch ausgebildet und neben PraktikantInnen, die ein Pflichtpraktikum erfüllen, kann man bei Rocket Beans ein Volontariat in der Redaktion oder eine Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann für audiovisuelle Medien absolvieren. Daneben gibt es auch Kooperationen und Praxisprojekte z.B. mit der Hamburg Media School.

Es gab sogar schon mal ein Buchclub-Format, welches allerdings nur selten lief, da leider die Zeit zur Vorbereitung (ergo zum Lesen) fehlte. Aber auch Quizsendungen zu Harry Potter oder ein Kalender in Zusammenarbeit mit dem Lappan Verlag sind schon unter dem Dach der Rocket Beans entstanden. Besonders begehrt sind die verschiedenen Pen & Paper-Regelwerke nebst Erweiterungen.

Wer sucht, der findet also auch die Schnittstellen zur Verlagsbranche. Und eines haben wir auf jeden Fall mit den ‘Bohnen’ gemeinsam: Kreativität und Ideenpool sowie inspirierende Unterhaltung schaffen, das wollen wir auch mit Büchern erreichen!

Die Rocket Beans können auch von anderen Gruppen besucht werden. Es werden Führungen angeboten und wenn ihr Fragen habt, könnt ihr Euch auch gerne bei Lisa Handirk melden: lisa@rocketbeans.de

Viel Spaß beim Reinklicken und Durchstöbern, aber Vorsicht: Suchtgefahr!! 🙂

Wo treiben sich die Jungen Verlagsmenschen in diesem Jahr so rum? Wo triffst Du neue und alte Gesichter? Wir haben die wichtigsten Events hier für euch zusammengestellt.

future!publish

Wann? 30. & 31. Januar 2020

Wo? Berlin

Was? Der Kongress der Buch- und Medienbranche – rund um die Themen elektronisches Publizieren und innovative Marketing- und Verkaufsstrategien.

Für uns werden zwei rasende JVM-ReporterInnen unterwegs sein und live von der Konferenz berichten. Organisiert von der Städtegruppe Berlin wird es am Freitagnachmittag außerdem zwei Ausflüge geben. Interessierte können entweder den Ueberreuter Verlag besuchen und einem Kurzvortrag unter dem Motto „Unkonventionelle Lesemotivation und das Musikalische Bilderbuch“ lauschen oder sich bei einer Verlagsführung beim Argon Verlag über den aktuellen Hörbuchmarkt informieren.

Unter #fpbln20 könnt ihr aus der Ferne mitlesen! 

Für wen? Für alle, die auf der Suche nach neuen Ideen und Impulsen für das Verlegen und Verkaufen sind. Für JVM-Mitglieder dürfen wir wieder vergünstigte Tickets für 149 EUR anbieten. 

Von wem? Organisiert von der PR-Agentur Literaturtest

Azubitag auf der BücherBörse 

Wann? 02. Februar 2020

Wo? Oberhausen

Was? Ein Tag speziell für Azubis – zum Austauschen, Informieren und inspirieren lassen – zusammen mit VerlagskollegInnen aus dem LYX Verlag.

Mit dem Workshop „Die Leser*innen im Fokus – Erfolgreich durch zielgruppengerechtes Marketing“am Beispiel des LYX-Verlagsprogramms, einem traditionellen Bücherbuffetund der LYX-Autorin Kara Atkin, die Einblicke in ihre Arbeit und ihre Bücher gibt. Zum Abschluss gibt es ein leckeres Abendessen. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 22. Januar gebeten.

Für wen? Für Auszubildende in Buchhandlungen und Verlagen

Von wem? Von der Regionalgeschäftsstelle NRW des Börsenverein des Deutschen Buchhandels 

eBook Camp in München 

Wann? 8. Februar 2020

Wo? München

Was? Ein Barcamp für die Buchbranche: Viele Gespräche, neue Kontakte und Impulse zu neuen Trends des elektronischen Publizierens – in lockerer Atmosphäre im Werk1 in München. 

In den letzten Jahren waren dort auch einige JVM an zu treffen – das Gruppenselfie ist also obligatorisch 😉 

Unter #eBookCampgibt den Tag virutell zum Mitverfolgen.

Für wen? Für alle, die sich für das elektronische Publizieren interessieren und sich breit austauschen und vernetzen möchten. Und diejenigen, die den Tag mitgestalten möchten, können eigene Ideen für Sessions bis zum 27. Januareinreichen.

Von wem? Vom Börsenverein organisiert

London Book Fair

Wann? 10. – 12. März 2020

Wo? London

Was? Die Buchmesse für Lizenzverhandlungen, den Rechteaustausch und einen Überblick über den internationalen Markt. 

Für wen? Für alle, die international arbeiten der vernetzt sind und vor der Leipziger Buchmesse schon mal Messeluft schnuppern möchten.

Für alle, die dann nicht in London sind, empfiehlt sich der #LBF20.

Leipziger Buchmesse  

Wann? 12. – 15. März 2020

Wo? Leipzig

Was? Endlich wieder Buchmesse! 

Für uns JVMler ist der Karrieretag am Messefreitag der wichtigste Tag: Wir haben einen eigenen JVM-Stand, verschiedene Veranstaltungen für euch und ein Get together für Interessierte. Die genauen Daten, folgen.

Außerdem sind wieder MessereporterInnen für uns auf der Buchmesse unterwegs und werden über Social Media und den Blog berichten. 

Für wen? Für alle Buchmenschen

Von wem? Leipziger Messe GmbH

Überregionaler Stammtisch für Young Professionals in Köln

Wann? 25. April 2020

Wo? Köln

Was?

Die Städtegruppe Köln-Bonn und die AG Young Professionals laden zum Besuch des Botanischen Gartens mit anschließendem Stammtisch zum Netzwerken ein.

Teil I
15.00 Uhr Besuch des Botanischen Gartens Köln (bis Einbruch der Dämmerung geöffnet) und des Subtropenhauses (bis 16.00 geöffnet)
Treffpunkt: Haupteingang Alter Stammheimer Weg
Der Eintritt zu allen Bereichen ist frei.

Teil II
Überregionaler YP-Stammtisch mit Impulsvortrag von Lukas Weidenbach „Regio geht immer“ – aber was genau geht da eigentlich?
Wann: 18 Uhr bis open end
Wo: Die Weissenburg, Weißenburgstraße 66, 50670 Köln (Agnesviertel)
Anfahrt: mit der Straßenbahnlinie 18 bis Reichenspergerplatz

Zum Vortrag:
Dörte Hansens „Altes Land“, Juli Zehs „Unterleuten“, Krimis von Klaus-Peter Wolf, Klüpfel/Kobr, Rita Falk und vielen mehr … Regional stark verortete Romane finden sich regelmäßig weit oben auf den Bestsellerlisten. Der Impulsvortrag von Lukas Weidenbach erörtert die Frage: Was sind die Besonderheiten, was die Herausforderungen von „Regio“?
Lukas Weidenbach ist Lektor bei beTHRILLED – dem digitalen Spannungs-Imprint von Bastei Lübbe. Dort verantwortet er unter anderem Regio-Krimis.

Meldet euch gerne bis 09.04.2020 an, damit wir ggf. auf euch warten und die Sitzplatzreservierung im Restaurant anpassen können – natürlich sind aber auch sowohl zum Besuch des Botanischen Gartens als auch zum Stammtisch spontan Entschlossene herzlich willkommen.

Bitte per Mail an: Youngprofessionals@jungeverlagsmenschen.de

Für wen? Für Young Professionals

Von wem? Von der Städtegruppe Köln-Bonn und der AG Young Professionals

Republica

Wann? 6.-8. Mai 2020

Wo? Berlin

Was? Die größte Konferenz, oder auch Festival zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa. 

Mit einem riesigen Angebot an verschiedenen Vorträgen, Workshops, Keynotes und Austauschmöglichkeiten sowie vielfältigen Speakern.  

Für wen? Für alle, die einen Blick über den Tellerrand der Buchbranche werfen möchten

Für alle JVMler auf der republica gibt es bestimmt auch wieder ein kleines Treffen im Innenhof.

Von wem? Von der republica GmbH

Nachwuchsparlament & Buchtage Berlin

Wann? 15. – 17. Juni 2020

Wo? Berlin

Was? Das Nachwuchsparlament bietet Nachwuchskräften der Buchbranche ein Forum, über ihre Belange und Interessen zu sprechen, sich zu Fachthemen auszutauschen und eine/n NachwuchssprecherIn als ihre Vertretung zu wählen. 

Die Buchtage sind der Treffpunkt der Branche. Es werden branchenrelevanten Themen diskutiert, in verschiedenen Ausschüssen getagt und bei der Haupt- und Fachgruppenversammlungen des Börsenvereins haben die Mitglieder am Verbandsgeschehen teil, wählen Ausschüsse und Vorstände.

Parallel findet die Jahrestagung der IG Digital statt. 

Für wen? Das Nachwuchsparlament ist sehr empfehlenswert für alle Nachwuchskräfte. Für die Plätze kann man sich bewerben. 

Von wem? Vom Börsenverein organisiert und durchgeführt

JVM Jahrestreffen 2020 – SAVE THE DATE

Wann? 11. Juli 2020

Wo? Hamburg

Was? Die Hauptversammlung des Vereins, in dem über das vergangene Jahr berichtet wird, vereinsrelevante Themen besprochen werden und alle Mitglieder zusammenkommen und am Vereinsgeschehen teilhaben können. Rund um die Versammlung findet ein bunt gemischtes Rahmenprogramm mit Get together, Workshops sowie dem Städtegruppenleitungstreffen statt. 

Für wen? Für alle Mitglieder sowie alle an den Jungen Verlagsmenschen Interessierte ein Muss! 

Von wem? Vom Hamburger Orgateam gemeinsam mit dem Vorstand organisiert

Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit folgen!

Frankfurter Buchmesse 

Wann? 14.-18. Oktober 2020

Wo? Frankfurt

Was? Das Highlight des Buchbranchen-Jahres und natürlich Treffpunkt aller aus der Branche. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! 🙂

Für wen? Für alle Branchenteilnehmenden an den Fachbesuchertagen und am Wochenende auch für die Leserinnen und Leser geöffnet.

Das Get together der JVM ist bereits ein Pflichttermin im Rahmen der Buchmesse geworden und auch sonst, wird es wieder viel Gelegenheit geben sich mit anderen jungen Verlagsmenschen auszutauschen. 

Von wem? Frankfurter Buchmesse GmbH, als Tochtergesellschaft des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels