Das Jahr ist fast um. Zeit für einen kleinen Rückblick: Was hat eure Städtegruppe so im letzten Jahr getrieben?

Trotz Corona konnten wir in diesem Jahr einige Veranstaltungen auf die Beine stellen. Neben zahlreichen – zum Teil digitalen – Stammtischen und Leseclub-Treffen haben wir wie jedes Jahr unsere Landpartie gemacht, dieses Mal nach Karlsruhe zu einer literarischen Stadtführung. Außerdem hatten wir einen wunderbaren Yoga-Workshop zum Thema „Achtsamkeit im Berufsalltag“ und eine Herbstwanderung – gerade noch rechtzeitig vor dem Lockdown Light! Im November haben wir auch unsere Speedmeeting-Reihe für Berufsbilder fortsetzen können, wobei wir durch die Verlegung ins Digitale Referent:innen aus ganz Deutschland einladen konnten.

Was war euer JVM-Highlight 2020?

Mona: Ich habe zwei Highlights – sowohl der Yoga-Workshop als auch die Herbstwanderung waren wirklich toll!

Wie begeht ihr in der Städtegruppe den Jahresabschluss?

Normalerweise treffen wir uns zum Jahresabschluss immer zu einem Weihnachtsmarktstammtisch im finnischen Weihnachtsdorf – das ging dieses Jahr natürlich leider nicht.

Habt ihr schon Pläne für 2021?

Im Februar haben wir einen Speedreading-Workshop geplant, der vermutlich digital stattfinden wird. Ansonsten lassen wir das Jahr auf uns zukommen und hoffen, dass bald wieder mehr möglich ist. An Ideen mangelt es uns definitiv nicht!

Und wie schaut es mit den Wünschen für 2021 die JVM und Städtegruppe betreffend aus?

Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder mehr Junge Verlags- und Medienmenschen persönlich treffen können – bei Stammtischen, dem Jahrestreffen, auf Buchmessen etc. Außerdem hoffen wir darauf, unseren Leseclub wiederbeleben zu können, der durch Corona ein bisschen eingeschlafen ist.

Vorweihnachtszeit ist Lesezeit! Was ist Euer winterlicher Buchtipp?

Mona: „Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ von Charlie Mackesy (List Verlag). Dieses wunderschön illustrierte Buch erzählt herzergreifend und weise von der Kraft der Hoffnung und der Freundschaft. Ich habe direkt mehrere Exemplare gekauft, falls ich mal spontan ein Geschenk brauche.

Das Jahr ist fast um. Zeit für einen kleinen Rückblick: Was hat eure Städtegruppe so im letzten Jahr getrieben?

Wie bei den meisten war bei uns eine ganze Weile Pause, bis wir im Sommer wieder bei ein paar Stammtischen zusammenfanden. Im Herbst konnten wir uns dann endlich zu einer literarischen Stadtführung treffen. Außerdem hat sich unsere Konstellation etwas geändert: Felice hat sich erstmal zurückgezogen, dafür sind Lisa und Katharina dazugekommen.

Was war euer JVM-Highlight 2020?

Das Highlight war definitiv die literarische Stadtführung. Auf den Spuren von Erich Kästners „Emil & die Detektive“ wanderten wir durchs herbstliche Charlottenburg-Wilmersdorf und bekamen viele spannende und lustige Details zur Entstehung des Kinderbuchs, des Films und der Stadtgeschichte erzählt. Die Veranstaltung war erfreulicherweise mit etwa 15 Leuten auch ganz gut besucht.

Wie begeht ihr in der Städtegruppe den Jahresabschluss?

Wir haben angesichts allgemeiner digitaler Ermüdung nichts mehr als Jahresabschluss geplant. Dafür haben wir aber zum Beispiel an der Bücherwichtel-Aktion der Leipziger Städtegruppe teilgenommen. Ein kleines haptisches Geschenk von anderen Jungen Verlagsmenschen schafft doch irgendwie ein schönes Gefühl der Verbindung.

Habt ihr schon Pläne für 2021?

Zum neuen Jahr brainstormen wir kräftig und überlegen uns einiges. Stay tuned!

Und wie schaut es mit den Wünschen für 2021 die JVM und Städtegruppe betreffend aus?

Wir würden gern noch mehr Mitglieder dazugewinnen und uns besser vernetzen. Vor allem hoffen wir, in nicht allzu ferner Zeit wieder offline-Treffen veranstalten zu können, ganz besonders auch in Bezug auf das Jahrestreffen in Hamburg.

Vorweihnachtszeit ist Lesezeit! Was ist Euer winterlicher Buchtipp?

Katharina: Meine Empfehlung ist Kiran Millwood Hargraves „The Mercies“ (in deutscher Übersetzung als „Vardø – Nach dem Sturm“ im Diana Verlag erschienen): Auf der Insel Vardø im hohen Norden Norwegens kommen im Jahr 1617 bei einem Sturm alle Männer ums Leben. Die verbliebenen Frauen organisieren sich seither selbst. Das erregt nach einiger Zeit die Aufmerksamkeit eines düsteren Priesters, der dieser ungewöhnlichen und vermeintlich gottlosen Gemeinde Einhalt gebieten will. – Herrlich atmosphärisch und winterlich-magisch geschrieben passt diese Geschichte perfekt in die dunkle Jahreszeit.

Das Jahr ist fast um. Zeit für einen kleinen Rückblick: Was hat eure Städtegruppe so im letzten Jahr getrieben?

Es war kein einfaches Jahr für uns alle. Aufgrund von Corona mussten wir unsere Treffen und Veranstaltungen sehr zurückschrauben. Wir konnten unsere „Berufsalltags-Reihe“ im Februar noch einmal mit zwei Buchhändlerinnen in die fünfte Runde gehen lassen. Dann wurde es erst mal still, bis wir im Spätsommer und Herbst immerhin noch einen Picknick-Stammtisch im Freien, ein Kioskhopping und eine Wanderung im Siebengebirge veranstalten konnten. Kanut hat sein Amt als Städtegruppenleiter abgegeben und dafür ist Felix im September dazu gestoßen.

Was war euer JVM-Highlight 2020?

Chrissi: Mein persönliches Highlight war die Wanderung im Siebengebirge. Felix und Lynne haben uns mit Glühwein verköstigt, Stefan hat uns allen (riesige!) Sanddornkekse aus seinem Urlaub mitgebracht und nach guten 20 km bergauf und bergab konnten wir einen tollen Ausblick vom Drachenfels genießen.

Wie begeht ihr in der Städtegruppe den Jahresabschluss?

Leider können wir in diesem Jahr nicht, wie sonst, auf den Weihnachtsmarkt, um das Jahr Revue passieren zu lassen. Das muss dann wohl leider ausfallen.

Habt ihr schon Pläne für 2021?

Leider noch nicht. Ideen gibt es einige. Die Frage ist nur, wann die Kontaktbeschränkungen so weit gelockert werden, dass wir sie guten Gewissens umsetzen können.

Und wie schaut es mit den Wünschen für 2021 die JVM und Städtegruppe betreffend aus?

Wir hoffen sehr, dass im nächsten Jahr wieder regelmäßig Städtegruppen-Stammtische vor Ort stattfinden können. Wir würden uns auch sehr über ein Jahrestreffen in Hamburg freuen, was 2020 ja leider nur digital stattfinden konnte.

Vorweihnachtszeit ist Lesezeit! Was ist Euer winterlicher Buchtipp?

Nina: Normalerweise sind Krimis und Thriller nicht mein bevorzugtes Genre, aber „Flowers for the Dead“ von C. K. Williams (Verlag: One More Chapter; bisher nur auf Englisch erhältlich) gehörte zu meinen Jahreshighlights. Es geht um eine Frau, die als Teenager vergewaltigt wurde und sich Jahre später ihren traumatischen Erinnerungen stellt, um die Person zu finden, die ihr das angetan hat. Der Thriller ist sehr atmosphärisch, spannend und schockierend, ohne auf eklige Szenen zurückgreifen zu müssen. Besonders gefallen hat mir auch die gesellschaftskritische Komponente, die gut zur Me-too-Debatte passt.