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Globale Buchtrends 2025: Was die Welt liest und warum es Hoffnung macht
Von Natalia Cavero Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse präsentierte Hazel Kenyon, Commercial Director bei NielsenIQ BookData, in ihrer Veranstaltung „The International Book Market Uncovered: Key Trends in 2025 from around the world” beeindruckende Einblicke in den weltweiten Buchmarkt. Über sechzehn Länder wurden analysiert. Schon das Publikum machte deutlich, dass es hier um ein globales Thema ging. Menschen aus aller Welt saßen nebeneinander mit Notizblöcken und Kameras bereit, um den Vortrag festzuhalten. Hazel Kenyon begann mit einem Rückblick auf das Jahr
Von der Zielgruppe für die Zielgruppe – Von der Imprint-Gründung und der Bedeutsamkeit der Community
Von Alina Huppert Dieses Jahr startete das neue Imprint kiwi space vom Verlag Kiepenheuer & Witsch und brachte mit seinem Programm Literatur für junge Leser:innen auf den Markt. Von Sachbüchern bis hin zu romantischen und fantastischen Geschichten lässt sich hier für jede Leser:in etwas finden. Der Blick bleibt dabei immer auf den Erfahrungen junger Frauen. Durch diesen Fokus möchte sich das neu gegründete Imprint von den bereits existierenden Imprints abgrenzen. Bei einem Paneltalk auf der Frankfurter Buchmesse erzählten Ilene Houben
Praktika, Ausbildungen und mehr: Jobangebote auf der Messe
Von Alina Huppert Vom 15. bis 19. Oktober fanden sich Bücherliebhaber:innen, Brancheninteressierte sowie Menschen aus aller Welt und aus dem Buchbereich auf der Frankfurter Buchmesse ein. Dabei dient die Messe nicht nur als Ort für Gespräche über Bücher, sondern auch als Anlaufstelle für Brancheneinsteiger:innen. Das Job Board ist dabei eines der Angebote von Verlagen und Ausstellenden, den Branchennachwuchs anzusprechen. Das Job Board bietet eine Übersicht über Praktika, Ausbildungen und Volontariate, Aushilfs- und Werkstundentenstellen sowie Einstiegsjobs, welche die Ausstellenden einreichen können,
Welche Wege führen in die Buchbranche? Der Young Professionals Day 2025
Von Marlene Borchers „Ich möchte irgendwas mit Büchern machen – aber welche Jobs gibt es überhaupt und wie könnte mein Weg in die Buchbranche aussehen?“ Vor diesen Fragen stehen viele Berufseinsteigende. Eine Hilfestellung gibt der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisierte Young Professionals Day auf der Frankfurter Buchmesse. Unter dem Motto Mut zum eigenen Karriereweg konnten Interessierte sich am Messesamstag über verschiedene Wege in die Buch- und Medienbranche informieren und Branchenexpert:innen treffen. Susanne Breuer vom Börsenverein eröffnete den Tag mit
FBM 2025: Wie wichtig ist Literatur heute überhaupt noch?
Von Marlene Borchers Rückläufige Leserzahlen, eine sich ändernde Literaturlandschaft und der Bedeutungsverlust des Feuilletons geben Anlass zur Sorge. Unter der Frage „Literatur – Kann das weg?“ diskutierten am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse die Autor:innen Felicitas Hoppe, Marko Martin, Mithu Sanyal und der Verleger Helge Malchow mit der aus dem Literarischen Quartett bekannten Moderatorin Thea Dorn. „Literatur hatte immer einen großen Stellenwert“, sagt Thea Dorn, „Schriftsteller galten als das Gewissen der Nation. Aber kann Literatur dem noch gerecht werden?“ Helge
Zwischen Feuilleton und BookTok: Literaturkritik im Wandel
Von Stefan Katzenbach Literarische Öffentlichkeiten sind im Umbruch. Neben der etablierten Literaturkritik in den Feuilletons sind soziale Medien mittlerweile fester Bestandteil, insbesondere BookTok. Am Buchmesse-Donnerstag wurde bei der Veranstaltung „Nach der Kritik – neue literarische Öffentlichkeiten und ihre Kriterien“ darüber diskutiert, wie sich Literaturkritik verändert hat und wie Feuilletons damit umgehen sollen. Zur veränderten Form der Literaturrezeption in Bezug auf junge Lesende konstatierte Moderatorin Marie Schmidt, Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung, zu Beginn der Diskussion: „Vor New-Adult- und Romance-Ständen gibt
Literarische Perspektiven auf Gesellschaft und Gegenwart
Von Stefan Katzenbach Unsere Gegenwart ist von multiplen Krisen geprägt und scheint immer komplexer zu werden. Inwieweit wird Gegenwartsliteratur davon geprägt und wie kann sie darauf reagieren? Das wurde am Buchmesse-Freitag auf der Bühne des Zentrum Wort diskutiert. Wie kann Literatur auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren? Und ist die Wirklichkeit aufgrund ihrer Komplexität durch literarische Texte überhaupt noch zu erfassen – vor allem angesichts der sich Anfang des 20. Jahrhunderts etablierten Vorstellung, dass Sprache die Wirklichkeit gar nicht gänzlich wiedergeben könne,






