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Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 konnten die Jungen Verlagsmenschen dem Carl Hanser Verlag das Gütesiegel für Volontariate verleihen. Wie es eingesetzt wird und was ein Volontariat bei Hanser ausmacht, lest ihr hier im Interview.

Fragen an die Personalabteilung:

Hanser bietet schon seit Längerem gute Volontariate. Was würden Sie anderen Unternehmen raten?

Für ein gelungenes Volontariat erscheint uns wichtig, die VolontärInnen am Beginn intensiv zu begleiten und einzuführen – und ihnen dann sukzessive auch anspruchsvollere Aufgaben zu übertragen. Ein gutes Verhältnis zwischen Ausbildung, Übernahme von Aufgaben, die eher in den Bereich Routine fallen, und interessanten Projekten, bei denen die VolontärInnen Selbständigkeit gewinnen und sich beweisen können, ist enorm wichtig.

Sie haben das Gütesiegel nun seit ein paar Monaten. Wie setzen Sie es ein?

Wir setzen es vor allem dafür ein, für unsere Volontariate zu werben und BewerberInnen auf die Qualität unserer Volontariate aufmerksam zu machen. Seit wir für den Antrag auf das Gütesiegel nochmal zusammengefasst haben, was alles zu einem Volontariat bei uns gehört und was für unsere Volontariate spricht, haben wir zwei Auswirkungen festgestellt: Wir informieren auch unsere BewerberInnen in den Gesprächen jetzt viel umfassender und besser (und bekommen dafür sehr positive Resonanz). Und auch die KollegInnen im Haus sind stolz darauf, dass sie als BetreuerInnen und KollegInnen zu einer mit einem Gütesigel versehenen Ausbildung beitragen, und dass das jetzt schwarz auf weiß da steht.

(Diese beiden Fragen wurden von Margarete Metzger aus der Personalabteilung beantwortet)

Fragen an den/die Volontär/in:

Was gefällt Ihnen an den Volontariaten bei Hanser am Besten?

Es ist eine tolle Erfahrung, dass einem von Beginn an viel Vertrauen entgegenbracht wurde und sich das dann nach und nach u.a. auch in meiner Eigenverantwortung für verschiedene Projekte niederschlägt. Ich kann mich jederzeit rückversichern und mich mit meinen Fragen an die KollegInnen (auch in anderen Abteilungen) wenden. An meinen Projekten darf ich sehr selbstständig arbeiten und mich auch mit Geschäftspartnern entsprechend abstimmen. Dadurch bekommt man auch die Möglichkeit, viele interessante Kontakte zu knüpfen.

Was bringen abteilungsübergreifende Projekte wie „Bücher außer der Reihe“?

Durch Projekte wie „Bücher außer der Reihe“ lernt man zum einen die KollegInnen aus den verschiedensten Abteilung kennen. Das schafft Bewusstsein für den Aufgabenbereich der einzelnen Abteilungen, stärkt die Verbundenheit und den Zusammenhalt des Unternehmens und man findet vielleicht sogar neue PartnerInnen für die Mittagspausen. Zum anderen fördern Projekte dieser Art die Motivation der MitarbeiterInnen. Es ist schön, wenn man das Gefühl hat, mitbestimmen zu dürfen und – gemeinsam mit der Projektgruppe – etwas eigenes auf die Beine stellen zu können.

(Diese beiden Fragen wurden von VolontärInnen beantwortet)