Motivations-Boost durch Gamification für Verlage heißt der Workshop, den Mai Huyen Vo Dieu am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Mai Huyen Vo Dieu ist Junior Gamification Expert bei Pfeffermind, einer Agentur für Serious Games und Gamification. Zuvor hat sie an der Universität der Künste sowie an der Technischen Universität Berlin Kommunikation und Medien studiert. Im Studium lag ihr Interesse vor allem bei interaktiven Medienformen und Game Studies, während sie nebenher im Kultur- und Non-Profit-Bereich tätig war. Beide Leidenschaften verbindet sie auch heute noch: Ehrenamtlich, in der gesellschaftspolitischen Initiative SWANS, und in der Spielekonzeption und -kreation bei Pfeffermind.

1. Wer sind Sie? Wo kommen Sie her? Was machen Sie?

Ich bin Mai Huyen Vo Dieu, 28, gebürtige Berlinerin und Junior Gamification Expert bei Pfeffermind, einer Agentur für Gamification und Serious Games.

2. Welchen Ratschlag möchten Sie den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Ich bin selbst eine Young Professional – wenn auch in einer anderen Medienbranche. Die Medienwelt ist schnelllebig. Es ist daher wichtig, neugierig und offen zu bleiben: Viel anschauen, viel ausprobieren, um neue Inspirationen zu erhalten.

3. Welchen Impuls möchten Sie mit Ihrem Workshop geben?

Gamification ist nicht nur nützlich, um eine langweilige Sache spannend zu gestalten. Gamification als Prozess selbst macht auch viel Spaß!

4. Warum machen Sie bei unserem Weiterbildungstag mit?

Es ist immer interessant, Menschen mit anderen Backgrounds zu treffen und den eigenen Horizont zu erweitern.

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Setze dich für deine Ideen ein, wenn du von ihnen überzeugt bist.“ Ein Nein muss kein Nein bleiben.

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Mache (nur) das, was dir Spaß macht.“ Dadurch bleiben verborgene Interessen unentdeckt und man versperrt sich davor, sich weiterzuentwickeln.

7. Wann/in welcher Situation sind Sie einmal über Ihren Schatten gesprungen?

Als ich zum Beispiel eine Hauptrolle in einem Schulmusical übernommen habe. Oder als ich als Praktikantin meinen ersten längeren Auslandsaufenthalt in China hatte.

8. Wie bilden Sie sich weiter?

Ich nutze sehr gerne Online-Angebote und Apps, wie zum Beispiel „Udemy“, da sie sehr viel Flexibilität ermöglichen.


Vielen Dank für das Interview!

Durchblick statt Druckfehler – Projektmanagement im Lektorat heißt der Workshop, den Patricia F. Blume am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Patricia F. Blume ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Buchwissenschaft am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Sie leitet kleine und große studentische Redaktionen für unterschiedliche Publikationsformate und verantwortete zum Beispiel den Rezensionsblog ((Link))leipziglauscht.de. Außerdem konzipierte und koordinierte sie wissenschaftliche Projekte wie die deutsch-polnische Forschungskooperation zur Buchstadt Breslau. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Lektorin, kennt aber auch die andere Seite durch eigene Publikationen, bei denen sie selbst Autorin und Herausgeberin war.

1. Wer bist du? Wo kommst du her? Was machst du?

Patricia, 39, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Buchwissenschaft an der Universität Leipzig.

2. Welchen Ratschlag möchtest du den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Zwar wenig branchenspezifisch, aber das hilft immer: See the world!

3. Welchen Impuls möchtest du mit deinem Vortrag geben?

Der Wissensstand zum Projektmanagement ist unterschiedlich. Viele fragen sich, ob das nicht jeder sowieso und nebenbei macht; andere denken, das sei Coaching-Hexenwerk. Ich will gern das klassische Projektmanagement in Richtung Lektorats- und Redaktionsalltag abklopfen. Denn im PM-Instrumentarium findet man in der Tat einige nützliche Hilfsmittel, die die Lektoratsarbeit leichter machen, egal ob in größeren Teams oder als Einzelkämpfer. Interessanterweise kann man viel allein schon über sein Selbstverständnis und eine aktive Kommunikation steuern.

4. Warum machst du bei unserem Weiterbildungstag mit?

Die JVM sind eine wunderbare Einrichtung, die ich schon seit ihrer Gründung klasse finde und die viele wichtige Dinge anstößt – günstige und zeitgemäße Weiterbildung eingeschlossen.

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den du einmal erhalten hast?

„Unterrichten Sie wissenschaftliches Schreiben!“ Das war mein Einstieg an der Uni, als ich die Studentinnen- gegen die Dozentinnenrolle getauscht habe.

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den du einmal erhalten hast?

Als fertige Absolventin ein Praktikum machen. Das hat mir tatsächlich jemand in einem Bewerbungsgespräch gesagt, weil er mich mit Mitte zwanzig zu jung für die ausgeschriebene Stelle fand.

7. Wann/in welcher Situation bist du einmal über deinen Schatten gesprungen?

Wenn man Kinder hat, bekommt man täglich Gelegenheit dazu. Und die nutze ich auch.

8. Wie bildest du dich weiter?

Durch Zeitunglesen, Reisen und immer mal eine neue Sprache lernen.


Vielen Dank für das Interview!

Arbeiten nach der OKR-MethodeEin Bericht aus dem Berufsalltag heißt der Workshop, den Sana Tornow am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Sana Tornow bezeichnet sich trotz ihrer thüringischen Wurzeln als echtes Nordlicht – schon seit über 30 Jahren lebt sie im Norden, seit zehn Jahren in Hamburg. Am liebsten kommuniziert sie Geschichten mithilfe von Softwareanwendungen an Menschen jeden Alters. Deshalb studierte sie neben Grafik- und Kommunikationsdesign noch Medieninformatik und absolviert aktuell den Master im Bereich des Digitalen Journalismus. Ihre beruflichen Stationen bei den Verlagen CARLSEN, Oetinger und der W1-Media haben ihr den Weg geebnet für das, was sie heute macht: Product Management für die scoyo Lernwelt, speziell für Klasse 5 bis 7, in Hamburg.

1. Wer bist du? Wo kommst du her? Was machst du?

Ich bin Sana aus Hamburg und Product Owner einer Lernsoftware für PreTeens.

2. Welchen Ratschlag möchtest du den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Keinen Ratschlag im eigentlichen Sinne, nur dass Nein-Sagen Stärke und Kompetenz zeigen kann.

3. Welchen Impuls möchtest du mit deinem Vortrag geben?

Aufzeigen einer Methode, die auch für private Ziele denkbar ist.

4. Warum machst du bei unserem Weiterbildungstag mit?

Ich finde den Weiterbildungstag große Klasse und wünschte, es hätte ihn schon vor zehn Jahren bei meinen ersten beruflichen Schritten gegeben.

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den du einmal erhalten hast?

Immer wirklich immer auf sein Bauchgefühl zu hören.

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den du einmal erhalten hast?

Den Kopf über Bauch und Herz zu setzen. Damit wird man auf lange Sicht nicht glücklich.

7. Wann/in welcher Situation bist du einmal über deinen Schatten gesprungen?

Als ich meinen unbefristeten Arbeitsvertrag für einen Praktikumsplatz gekündigt habe.

8. Wie bildest du dich weiter?

Teenie-Zeitschriften, Newsletter, Branchenveranstaltungen, NerdTalk mit den Kollegen aus der IT und dem Studium natürlich.


Danke für das Interview!

Was macht ein Buch „schön“? Die Stiftung Buchkunst und ihre Bewertungskriterien heißt der Workshop, den Katharina Hesse am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Katharina Hesse arbeitet seit 1998 in unterschiedlichen Funktionen mit dem „schönsten“ Produkt der Welt – als Buchhändlerin, als Organisationsleiterin am mediacampus frankfurt und zuletzt als Geschäftsführerin des ausschließlich E-Books verlegenden e-Lectra Verlags. Seit 2013 ist sie die Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst mit Sitz in Frankfurt und Leipzig.

1. Wer sind Sie? Wo kommen Sie her? Was machen Sie?

Katharina Hesse, 45 Jahre alt und aus Hessen, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst.

2. Welchen Ratschlag möchten Sie den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Dass es wichtig ist, sich nicht auf der Tradition und einem Kulturauftrag auszuruhen.

3. Welchen Impuls möchten Sie mit Ihrem Workshop geben?

Ich möchte zeigen, welch große Bedeutung die Gestaltung für die Rezeption und den Genuss eines Buches besitzt.

4. Warum machen Sie bei unserem Weiterbildungstag mit?

Ich möchte möglichst viele Menschen für die Mission der Stiftung Buchkunst gewinnen. Egal ob Jung oder Alt.

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Warum sollten die Dich nicht einstellen?“

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Ich bin mir nicht sicher, ob Sie dafür schon weit genug sind.“

7. Wann/in welcher Situation sind Sie einmal über Ihren Schatten gesprungen?

Ich habe mich von einem Turm an einem Seil in die Tiefe gestürzt – muss man wirklich nicht machen! Beruflich springe ich hingegen ständig über meinen Schatten – und das muss man machen!

8. Wie bilden Sie sich weiter?

Jede Jurysitzung der Stiftung Buchkunst ist eine Weiterbildung für mich. Außerhalb der Stiftung diskutiere ich viel mit BranchenkollegInnen über ganz allgemeine Dinge des Verlegens und Verkaufens.


Vielen Dank für das Interview!

Interaktion: Das Geheimnis erfolgreichen Social-Media-Marketings heißt der Workshop, den Trude Schneider am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Trude Schneider ist freiberufliche Literaturwissenschaftlerin und Kreativunternehmerin. Als Gründerin von Literaturpower.de, der ersten deutschsprachigen Plattform für bibliotherapeutische Inhalte, betreibt sie erfolgreich verschiedene digitale Formate der Literaturvermittlung und Leseförderung auf Social Media. 2019 wurde sie mit ihren Formaten für den Young Excellence Award nominiert. Dank ihrem Studium der Philosophie, Romanistik und Pädagogik, mehreren Auslandsaufenthalten und jahrelanger Berufserfahrung im Bildungswesen erkennt sie die digitalen Potenziale der Buchbranche und vermittelt diese mit Kompetenz und Leidenschaft.

1. Wer bist du? Wo kommst du her? Was machst du?

Trude, 32 Jahre alt und Kreativunternehmerin: 2018 habe ich Literaturpower gegründet.

2. Welchen Ratschlag möchtest du den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Mut zu Fehlern, Mut zu sich selbst und Mut zu den eigenen Idealen. Ansonsten bin ich selbst schon immer sehr beeindruckt von den Young Professionals der Branche und lasse mir lieber Ratschläge von ihnen geben.

3. Welchen Impuls möchtest du mit deinem Workshop/Vortrag geben?

Social Media kostet uns viel Zeit und damit auch Geld. Mir ist wichtig zu zeigen, dass nicht nur der Content, also das “Was?” sondern vor allem auch das “Wie?” zählt.

4. Warum machst du bei unserem Weiterbildungstag mit?

Für mich sind die Jungen Verlagsmenschen seit Beginn meiner Selbstständigkeit eine fortwährende Quelle an Inspiration. Es freut mich, wenn ich etwas zurückgeben kann.

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den du einmal erhalten hast?

“Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensweg.”

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den du einmal erhalten hast?

Meine Seminarleiterin im Referendariat an eine Gruppe zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer: “Es geht nicht darum, dass Ihnen Ihre Arbeit Spaß macht.”

7. Wann/in welcher Situation bist du einmal über deinen Schatten gesprungen?

Ich habe mir kürzlich ein Hochbett zugelegt, obwohl ich als Kind mal schlafwandelnd aus einem Doppelstockbett gefallen bin.

8. Wie bildest du dich weiter?

Ich liebe MOOCs. Das sind frei zugängliche Online-Kurse. Daneben besuche ich viele Seminare und Meetups und tausche mich mit anderen Gründerinnen und Gründern aus. Fragen und um etwas bitten, sind wichtige Kompetenzen für das was ich mache. Nicht zu vergessen: Tutorials aller Art auf Youtube.


Vielen Dank für das Interview!

Zum Hörer greifen, eine Mail schreiben oder doch lieber persönlich treffen? Erfolgreich verhandeln in der Medienbranche“ heißt der Workshop, den Anja Henningsmeyer am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Anja Henningsmeyer hat sich in vielen Berufen bewährt: Sie war Journalistin, Managerin von Filmfestivals und Inhaberin einer Bildagentur in Hong Kong, wo sie das Verhandeln in all seinen Varianten lernte. Heute leitet sie die hessische Film- und Medienakademie (hFMA), ist ehrenamtliche Richterin am Amtsgericht Frankfurt und gibt als Dozentin bundesweit Seminare für erfolgreiches Verhandeln in Hochschulen und Unternehmen – speziell auch für Frauen. Im März 2019 erschien im Campus Verlag Frankfurt ihr Verhandlungsratgeber „Denn Sie wissen, was Sie tun. Wie Frauen erfolgreich verhandeln“.

1. Wer sind Sie? Wo kommen Sie her? Was machen Sie?

Anja Henningsmeyer, Geschäftsführerin der hessischen Film- und Medienakademie und Dozentin für Verhandeln, Präsentieren, Business-Netzwerken an Hochschulen und in Unternehmen.

2. Welchen Ratschlag möchten Sie den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Egal, was Sie machen, schätzen Sie gelingende Kommunikation – also die Verständigung zwischen Menschen – als Ihren Hauptjob ein. Damit bauen Sie stabile Arbeitsbeziehungen auf, und die brauchen Sie, um dahin zu kommen, wo Sie hin möchten.

3. Welchen Impuls möchten Sie mit Ihrem Workshop geben?

Dass es sich lohnt, bewusst und reflektiert mit (beruflichen) Kommunikationssituationen umzugehen. Gerade auch mit schwierigen Situationen, wozu Verhandlungen gehören. Das ist nicht naturgegeben – dazu stehen uns heutzutage zu viele verschiedene Medien zur Verfügung, mit denen wir unsere Botschaften übermitteln können. Es hilft zu wissen, wann wir welche unserer Messages wie verpacken, damit sie gut ankommen und wir nicht versehentlich Missverständnisse erzeugen.

4. Warum machen Sie bei unserem Weiterbildungstag mit?

Weil ich solche Veranstaltungen, die Netzwerken mit Weiterbildungsimpulsen verbinden, wichtig finde. „Life long learning“ erscheint mir wichtiger denn je. Und das Immer-weiter-immer-wieder-neu-Lernen hilft uns dabei, unsere ureigenen Potenziale zu entfalten!

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

Wenn du um etwas verhandelst, sei weich zum Menschen – aber hart in der Sache. Wer die Emotionen vom Sachverhalt trennen kann, fährt bessere Verhandlungsergebnisse ein, weil er in seinem Gegenüber immer den Verhandlungspartner sehen kann: den Partner in der Sache.

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Du kannst doch deinen festen Job nicht für einen befristeten Vertrag aufgeben!“ (Kann ich nicht nur, muss ich sogar, wenn die neue Tätigkeit mir mehr Potenzialentfaltung verspricht!)

7. Wann/in welcher Situation sind Sie einmal über Ihren Schatten gesprungen (muss nichts Berufliches sein)

Vor vielen Jahren einen fetten fünfstelligen Betrag für eine Fortbildung auszugeben. Aber da meine Neugier auf Neues und Unbekanntes generell groß ist, war mein Schatten recht kurz, und ich brauchte nicht weit zu springen. 😉

8. Wie bilden Sie sich weiter?

1. Durch Hinschauen, Hinhören und Auswerten von dem, was das Leben mir so an Situationen bietet.

2. Durch Vorträge, Workshops und Fachliteratur von Profis. Gerne besuche ich zum Beispiel die Vorträge zu Hirnforschungsthemen, die die Hertie-Stiftung in Frankfurt am Main veranstaltet.

3. Durch meine Seminare, die ja immer dialogisch verlaufen und den Austausch von Erfahrungen zwischen den TeilnehmerInnen und mir beinhalten!


Vielen Dank für das Interview!