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Das Mindestlohngesetz

Am 1. Januar 2015 ist es in Kraft getreten – das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG).  Für die Arbeitswelt in Deutschland war das ein wichtiger Schritt, doch viele angehende Nachwuchskräfte in der Buchbranche fragen sich, warum sie eigentlich immer noch weniger als die eingeführten 8,50 € pro Stunde verdienen und ob das eigentlich mit rechten Dingen zugeht?

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Unter dem Jahresmotto #andiearbeit veranstalteten die Jungen Verlagsmenschen Leipzig am 10. Mai 2016 einen Informations- und Gesprächsabend mit Verdi zum Thema “Arbeitnehmerrechte beim Berufseinstieg im Verlag“. Die Präsentation von Bärbel Winkler, der Leipziger Generalsekretärin für den Fachbereich Medien, war Einstig in eine rege Diskussion – schnell wurde aus den persönlichen Wortmeldungen deutlich, dass die Lage vieler junger Berufseinsteiger sehr prekär ist. Zu geringe Löhne, Volontariate ohne Ausbildungscharakter, fehlende Ausbildungspläne und Praktikaschleifen – Probleme, die wir anpacken wollen. Ein Austauschen darüber ist ein erster Ansatz, um Wissenslücken zu schließen und sich so vor Ausbeutung zu schützen. Trotz allem gab es auch positive Berichte, die Mut machen und zeigen, dass in der Medienbranche durchaus faire Arbeitsbedingungen für den Nachwuchs herrschen können. Weiterlesen

Was genau ist ein Volontariat? Welche Rechte habe ich im Praktikum? Wie wirkt sich der Mindestlohn auf die Bezahlung aus? Über diese und viele weitere arbeitsrechtliche Fragen informierten die Jungen Verlagsmenschen am 26. April 2016 bei einer Infoveranstaltung an der Universität Mainz, die von der AG Nachwuchsrechte organisiert wurde. Thematisch lag der Fokus auf den klassischen Einstiegsmöglichkeiten Praktika und Volontariat und den rechtlichen Veränderungen, die sich dafür aus dem Mindestlohngesetz ergeben.

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