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Zum zweiten Mal vergaben die Jungen Verlagsmenschen auf der Leipziger Buchmesse das Gütesiegel für Volontariate. „Ausgezeichnet! Gütesiegelträger im Gespräch“ mit dem zweiten Preisträger Hogrefe. Was Hogrefe als guten Arbeitgeber ausmacht und worauf das Unternehmen besonders Wert legt, lest ihr in diesem Interview.

Fragen an die Personalabteilung:

Weshalb ist es Ihnen wichtig, gute Volontariate anzubieten?

Wir möchten über die Volontariate junge Fachkräfte gewinnen, sie in den spezifischen Abläufen in unserem Verlag ausbilden und langfristig als Mitarbeiter binden. Dies kann nur gelingen, wenn die Volontäre mit ihrer Ausbildung beim Hogrefe Verlag zufrieden sind und sich bei uns wohlfühlen.
Uns ist es deshalb wichtig, unsere Volontäre angemessen zu fördern, sie gerecht zu entlohnen und wertschätzend in die jeweilige Abteilung zu integrieren.

Was ist das Besondere an Ihrem Verlag bzw. an Ihren Volontariaten?

In unserem Buch- und Testlektorat arbeiten ausschließlich MitarbeiterInnen mit einem psychologischen Abschluss. Viele von ihnen haben den Weg ins Lektorat über ein Volontariat gefunden. Nach dem Studium verfügen die Studenten zwar über das nötige psychologische Fachwissen, der Bezug zum Verlagswesen und der Lektoratsarbeit fehlt allerdings noch. Ein Volontariat beim Hogrefe Verlag ist deshalb ein möglicher Weg, als Psychologe den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen.

Haben Sie eine Empfehlung an Unternehmen, die sich ebenfalls für das Gütesiegel bewerben wollen?

Wir möchten anderen Unternehmen empfehlen, den Fragebogen einfach auszufüllen und die Bewerbung abzusenden. Falls noch nicht alle Bedingungen erfüllt sein sollten, kann man die Rückmeldungen der Jungen Verlagsmenschen nutzen, um sich zu verbessern und sich nach der Umsetzung jederzeit wieder zu bewerben. Es gibt also nichts zu verlieren!

Beantwortet von Mariele Walter (Leitung Personalabteilung) und Carolin Reintke (Ausbildungskoordinatorin)

Fragen an den/die Volontär/in:

Woran merkst du, dass bei Hogrefe Wert auf ein gutes Volontariat gelegt wird?

Hogrefe bietet den Volontären eine weitgefächerte Ausbildung an, die über die Grenzen der eigenen Abteilung hinaus geht. Man kann in anderen Abteilungen hospitieren und deren Aufgabenbereiche kennenlernen. Außerdem gibt es einen gut strukturierten Ausbildungsplan und Hogrefe ermöglicht Volontären den Besuch von Fachmessen (z. B. Frankfurter & Leipziger Buchmesse). Der Verlag gibt den Volontären auch die Möglichkeit sich extern weiterzubilden (z. B. Teilnahme an Seminare der Akademie der deutschen Medien). Zudem hat man das Gefühl, dass Hogrefe ein Interesse daran hat die Volontäre zu behalten – man ist nicht nur ein „Lückenfüller“. Zudem stehen erfahrene Kolleginnen und Kollegen als Mentoren zur Verfügung, die bei Fragen und Problemen gerne weiterhelfen.

Konntest du dich bei deinem Ausbildungsplan aktiv mit einbringen?

Die groben Strukturen des Ausbildungsplans waren vorgegeben, jedoch hatte ich die Möglichkeit Vorschläge einzubringen (z. B. bei der Auswahl anderer Abteilungen für die Hospitation).

Worauf sollten Berufsanfänger bei der Suche nach einem Volontariat achten?

Bei der Suche nach einem Volontariat sollten Berufsanfänger unter anderem auf einen Ausbildungsplan achten: Gibt es überhaupt einen Plan? Wenn ja, wie sieht der aus? Gibt es Möglichkeiten zur Weiterbildung?
Es sollte einem bewusst sein, dass der Volontär kein Praktikant ist, sondern eher mit einer „Ausbildung in Vollzeit“ gleichzusetzen ist. Außerdem sollte auf ein angemessenes Verhältnis von Vergütung und Arbeitspensum geachtet werden und darauf, dass eine Übernahme nach dem Volontariat nicht von Anfang an kategorisch ausgeschlossen wird.

Zum zweiten Mal vergaben die Jungen Verlagsmenschen auf der Leipziger Buchmesse das Gütesiegel für Volontariate. „Ausgezeichnet! Gütesiegelträger im Gespräch“ mit dem dritten Preisträger Eugen Ulmer. Was Eugen Ulmer als guten Arbeitgeber ausmacht und worauf das Unternehmen besonders Wert legt, lest ihr in diesem Interview.

Fragen an die Personalabteilung:

Was ist Ihnen in Bezug auf die Ausbildung Ihrer Volontäre besonders wichtig?

Auf jeden Fall eine gute und fundierte Ausbildung, so dass die Volontäre hoffentlich danach bei uns eine Anstellung bekommen oder auf dem freien Markt gute Möglichkeiten haben.

Bei Ulmer werden Volontariate sowohl in den Buchlektoraten als auch in den Zeitschriftenredaktionen angeboten. Welche Herausforderungen bringt es mit sich, Volontären aus beiden Bereichen dieselben Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu bieten?

Die Rahmenbedingungen im Haus sind für beide Bereiche gleich. Die Bedingungen der Weiterbildung sind leider unterschiedlich, da müssen wir prüfen, was wir den Volontären bieten können. Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die sich für das Gütesiegel interessieren?

Was würden Sie anderen Unternehmen raten, die sich für das Gütesiegel interessieren?

Eine gute Ausbildung anbieten, um dann offen und ehrlich die Fragen beantworten zu können. Dann hängt es doch von den Volontären ab, ob sie das Unternehmen gut bewerten. Wie werden Sie das Gütesiegel in Zukunft einsetzen? Was erhoffen Sie sich davon für Eugen Ulmer im Speziellen und für die Branche im Allgemeinen?

Wie werden Sie das Gütesiegel in Zukunft einsetzen? Was erhoffen Sie sich davon für Eugen Ulmer im Speziellen und für die Branche im Allgemeinen?

Das Gütesiegel werden wir für den Bereich Akquise nutzen und es bei Anzeigen für neue Mitarbeiter*innen im Bereich Volontariat einsetzen. Wir hoffen dadurch mehr und gute Bewerbungen zu bekommen. Für die Branche ist es auf jeden Fall ein Signal, dass Ausbildung mehr als nur Wissensvermittlung ist und als gesamtheitliche Aufgabe gesehen werden muss, der Beruf eine Zukunft hat und auf Qualität wert gelegt wird.

Beantwortet von Sabine Gutekunst, Personalleitung.

Fragen an den/die Volontär/in:

Was zeichnet aus Ihrer Sicht als Branchennachwuchs einen attraktiven Arbeitgeber aus?

Ein attraktiver Arbeitgeber zeichnet sich dadurch aus, dass er die Möglichkeit bietet, sich im Rahmen seines Arbeitsfeldes frei zu entwickeln und auch selbst schnell eigene Verantwortung zu übernehmen. Es sollte möglich sein, trotz der alltäglichen Aufgaben auch noch „nach rechts und links“ blicken zu können und trotz des Fokus auf bestimmte Themen nicht das Gesamtbild oder die Branchenentwicklungen aus den Augen zu verlieren.

Was ist Ihnen persönlich für Ihr Volontariat am wichtigsten und inwiefern finden Sie das in den Kriterien des Gütesiegels widergespiegelt?

Mir ist es sehr wichtig, dass mir die Freiheit gegeben wird, selbst Verantwortung zu übernehmen und eigene Themen in den Arbeitsalltag einzubringen, aber zugleich auch die Sicherheit, dass ich mich bei Fragen oder Problemen jederzeit an jemanden wenden kann.

Gerade den letzten Punkt sehe ich in den Kriterien des Gütesiegels sehr gut widergespiegelt: Hier wird Wert gelegt auf eine feste Betreuung und regelmäßige Feedbackgespräche.

Was würden Sie zukünftigen Volontären für ihr Volontariat und die Wahl ihres Arbeitgebers mit auf den Weg geben?

Junge Menschen, die sich für ein Volontariat entscheiden, sollten sich auf jeden Fall bewusst sein, dass sie einen Ausbildungsweg wählen, bei dem die eigentliche Ausbildung im stressigen Arbeitsalltag oft untergeht. Zudem ist es wichtig, dass die Themenfelder, in denen man sich später bewegt, der jeweiligen Person nicht völlig fremd sind.

Bei der Wahl des Arbeitsgebers sollte man auf jeden Fall nachhaken, ob ein Ausbildungsplan existiert. Sollte es nicht vorab bekannt sein, würde ich spätestens im Bewerbungsgespräch auch nachfragen, ob es einen Ausbildungsbetreuer (m/w/d) und feste Ansprechpartner gibt. Hier wäre auch abzuklären, ob es eine Überstundenregelung gibt.

Beantwortet von Julia Schenkenberger, eine der Redaktionsvolontärinnen.

Zum zehnjährigen Jubiläum des Junge Verlagsmenschen e.V. geht das neue Mentoringprogramm 2019 in die erste Runde. Unter dem Motto „für Junge Verlagsmenschen von Jungen Verlagsmenschen“,  können sich die Young Professionals im Verein als Mentoren für Berufseinsteiger*innen, Volontär*innen, Student*innen, und Praktikant*innen einsetzen und diese bei der Karriereplanung unterstützen. 

Das Mentoringprogramm läuft über neun Monate, in denen sich Mentor*in und Mentee regelmäßig austauschen. Als Rahmenveranstaltungen werden ein Kennenlern-Kickoff beim Jahrestreffen vom 12.-14. Juli auf dem mediacampus frankfurt, eine Midterm-Veranstaltung mit Workshops zum Weiterbilden im November und ein Abschlusstreffen 2020 auf der Leipziger Buchmesse  angeboten. Neben dem individuellen Austausch zwischen Mentor und Mentee profitieren beide Seiten durch Experten-Workshops zu verschiedenen Themen wie Gesprächsmoderation.

„Schon seit längerer Zeit liegt es uns am Herzen, ein Mentoringprogramm für Berufseinsteiger anzubieten. Mit dem JVM Mentoring können sich die Teilnehmer nicht nur intensiv vernetzen, sondern auch wichtige Soft Skills lernen und einen großen Schritt in ihrer Karriereplanung machen.“, erläutert die 2. Vorsitzende Britta Fietzke.

Die Teilnahme am Mentoringprogramm kostet für Mentees 150 € (inkl. Eintritt zu allen genannten Veranstaltungen) und ist exklusiv für Mitglieder des Junge Verlagsmenschen e.V. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30. April.

Mehr Informationen zum Mentoringprogramm:

https://jungeverlagsmenschen.de/karriere/mentoring/

Pressekontakt:
Britta Fietzke
britta.fietzke@jungeverlagsmenschen.de
Tel: 0177 / 835 48 63

Über den Junge Verlagsmenschen e.V.:

Der Junge Verlagsmenschen e.V. ist mit über 800 Mitgliedern in 13 Städtegruppen das größte Nachwuchsnetzwerk der Buch- und Medienbranche. Er bietet Young Professionals, Berufsanfänger/innen und Studierenden eine unabhängige Plattform, um sich auszutauschen, weiterzubilden und zu organisieren. Die AG Young Professionals organisiert das Mentoringprogramm.

von Jonas Frankenreiter

Gleich an mehreren Tagen wurden auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse nicht nur Bücher sondern auch Studiengänge vorgestellt. Zwischen den Lesungen und Diskussionsveranstaltungen konnte man sich bei dem Stand „Studium rund ums Buch“ über Ausbildungsmöglichkeiten in der Buch- und Verlagsbrache informieren.

Das Format ist einfach und doch aufschlussreich. Studierende aus verschiedenen Fächern rund um das Medium Buch berichten in einer gemeinsamen Runde aus ihren jeweiligen Studiengängen und von ihren Universitätsstädten. Die Moderation spann entlang bestimmter, wiederkehrender Fragen einen roten Faden durch das Gespräch: Was macht ihr in eurem Studium? Wodurch zeichnet es sich aus? Was bieten eure Städte? Und was für Arbeitsmöglichkeiten gibt es später?

Auf den Sesseln der Messe trafen junge Menschen aus der ganzen Republik aufeinander und erzählten. Es ging einerseits um akademische Besonderheiten, wie die Dauer von 7 Semestern bei „Buch und Medienproduktion“, die Schwerpunkte Journalistik, Pädagogik und Kommunikation bei den „Kommunikations- und Medienwissenschaften“, die Teilbereiche Käuferforschung und Medienrecht in der „Buchwissenschaft“ und die Kreativität und kleine Gruppengröße im „Mediapublishing“. Andererseits wurde nicht vergessen vom Studierendenleben zu schwärmen und beispielsweise die Clubszene Leipzigs, die Verlagsnähe und Studierendeninitiativen in Stuttgart, die Berge um München und das Weinfrühstück in Mainz hervorgehoben.

Von Erlangen bis ins Rheinland, überall lernt man gleichermaßen, ein Buch mitzugestalten. Dass wurde am Ende einer jeden Diskussion anhand des fertigen Produkts nochmals verbildlicht. Wer macht was am Buch? Von der Herstellung über die Gestaltung, bis zur Katalogisierung des Buchs und seiner gesellschaftlichen Relevanz und dessen Vermarktung kamen alle zu Wort.

Als Ergänzung hier eine kleine Übersicht der (in einer Runde) besprochenen Studiengänge. Weitere Information findet man auf den Websites der jeweiligen Universitäten.

Buchhandel/Verlagswirtschaft (HTWK Leipzig)

Buch und Medienproduktion (HTWK Leipzig)

Kommunikations- und Medienwissenschaften (Uni Leipzig)

Buchwissenschaft (JGU Mainz)

Mediapublishing (Hochschule der Medien Stuttgart)


von Helena Sindl

Die Liebe zur Literatur ist groß und weit verbreitet, aber was sind die Aufgaben und die Kernfähigkeiten des Lektors?

Das Lektorat ist für viele, die eine Karriere im Verlags- und Buchwesen anstreben, ein Wunschberuf. Christiane Schmidt, die unter anderem als Cheflektorin bei Hoffmann und Campe gearbeitet hat und mittlerweile als freiberufliche Lektorin tätig ist, skizziert auf dem Podium des Fachforums 2 der Leipziger Buchmesse 2019 die Aufgaben und Möglichkeiten des Berufsfeldes.

Leidenschaftsberuf Lektorat

Man müsse verstehen, dass das Lektorat ein „Leidenschaftsberuf“ sei, so Christiane Schmidt. Wie bei so vielen Berufen im kulturellen und journalistischen Sektor sei ein Lektor oder eine Lektorin mit Schwierigkeiten konfrontiert, die nur mit einem gewissen Handwerk und einer gewissen Willensstärke gemeistert werden können.

Den Einstieg in das große Arbeitsfeld des Lektorats suchte sie über die Teilbereiche der Belletristik und des Sachbuchs zu erklären. Der Lektor oder die Lektorin hat – ganz gleich ob in der Belletristik oder im Sachbuch –  bestimmte Arbeitsbereiche abzudecken: die Text- und Autorinnenakquise, die Textarbeit und die Autorinnenbetreuung. Überdies noch die Programmplanung, die Titelkalkulation sowie die externe sowie interne Kommunikation, etwa mit dem Bereich Herstellung.

Die unabhängigen Fähigkeiten eines Lektors

Bei der Akquise sollte man sich stets bewusst machen, welche Themen gegenwärtig von Bedeutung seien. Ein gesellschaftspolitisches Interesse und eine gute Allgemeinbildung gehören bei der Berufsentscheidung für das Lektorat zu notwendigen Bedingungen Der Blick für relevante Themen sollte so durch den Besuch von Fachkongressen, eine offene Einstellung zur Kulturszene und den Feuilletons sowie einen steten Austausch mit Kolleginnen und Kollegen geschärft werden.

Der Lektor oder die Lektorin muss in der Lage sein, einen Text zunächst unbefangen zu lesen. Im Anschluss müssen die Beweggründe für eine Zusage oder Absage entlang nachvollziehbarer Kriterien formuliert werden; eine Fähigkeit, die sich zum Teil erst über Jahre entwickle. Grundsätzlich sei eine solche Entscheidung im Sachbuchbereich leichter als in der Belletristik zu treffen, was in der innertextuellen Logik und faktischen Richtigkeit des Genre begründet liegt. Belletristische Texte erforderten eine intensive Auseinandersetzung, die in den meisten Fällen noch über eine rein inhaltliche Korrektur hinaus reiche. Der Lektor oder die Lektorin müsse sich in die Mentalität und die Kultur einer Sprache, ob Mutter- oder  Fremdsprache, hineinversetzen können. Daher gehe das Lektorat über ein reines Textkorrektorat hinaus.

In beiden Teilbereichen sind Genauigkeit, Kommunikationsfähigkeit sowie Aufrichtigkeit unabdingbare Charaktereigenschaften für den Lektor oder die Lektorin, sowohl im Umgang mit Autoren und den Fachabteilungen eines Verlags.

Autoren und Lektoren — beste Freunde?

Im gesamten Arbeitsprozess nimmt das Verhältnis zwischen Autor und Lektor Einfluss auf die Arbeit. Schmidt beschreibt die Beziehung aber als von einem Ungleichgewicht geprägt. Während der Autor oder die Lektorin künstlerisch tätig sei, greife der Lektor in ein von persönlichen Erfahrungen geprägtes Werk korrigierend ein. Daher arbeite man auf einer intimen Ebene, deren Grundlage Vertrauen darstelle.

Einen gelungen Einstieg ins Lektorat bieten Praktika und Volontariate, so Schmidt. Dies sei mittlerweile der gängige Weg.




von Taimi Schalle

Auch am Karrieretag der Leipziger Buchmesse 2019 wurde wieder fleißig über den Berufseinstieg in die Verlagsbranche informiert. Anna-Lena Wingerter sprach dafür mit Clarissa Niermann, Social Media Managerin bei Bilandia, und Thomas Wendt, langjähriger Personalleiter bei Axel Springer. Wir waren dabei und haben euch die wichtigsten Punkte zu Bewerbung und Vorstellungsgespräch zusammengefasst.

DO

Bewerbt euch ruhig auch wenn ihr noch nicht alle Anforderungen der Ausschreibung erfüllt. Es kommt auf eure Kernkompetenzen an. Zeigt stattdessen, dass ihr neugierig und bereit seid Neues zu lernen!

Bewerbung goes digital:

Email und Onlineportale sind die Norm heutiger Bewerbungen. Dazu gehören neben Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse auch Links zu Social Media Acounts bei Xing oder LinkedIn.

Legt den Fokus eures Lebenslaufs auf euer Erfahrungen!

Jobs, Praktika oder Auslandsaufenthalte können genauso einen Eindruck über euch geben wie Ehrenämter oder spannende Hobbies. Strukturell helfen Bullet Points dabei, einen besseren Einblick in eure Arbeitserfahrung zu geben.

Ihr habt es bis ins Vorstellungsgespräch geschafft, aber am Schluss sind noch ein paar Dinge unklar. Hier lautet die Devise: 

Stellt Fragen! Das zeigt euer Interesse an Team und Unternehmen.

Und solltet ihr feststellen, die Stelle ist doch nichts für euch, traut euch auch direkt abzusagen und Feedback zu geben.

DON’T

Macht keine falschen Angaben, um Anforderungen zu entsprechen! Seid stattdessen lieber ehrlich und zeigt eure Motivation dazu zu lernen.

Foto im Lebenslauf, ja oder nein? Verzichtet lieber ganz auf ein Bild, wenn es nicht authentisch ist.

Verschickt keine Massenbewerbungen! Eurer Anschreiben sollte auf das Unternehmen abgestimmt sein. Macht die Personaler neugierig auf euch und zeigt eure Engagement, indem ihr zum Beispiel das Motto der Firma einfließen lasst und die korrekten Anreden der Empfänger verwendet.

Flexibel und kreativ? Vermeidet Floskeln

Vermeidet den Inhalt der Jobausschreibung im Anschreiben zu wiederholen. Beweist eure Eigenschaften stattdessen anhand von Erfahrungsbeispielen.

Haltet eurer Anschreiben kurz und prägnant, es sollte nicht länger als eine Seite sein. Ähnliches gilt für den Lebenslauf. Wählt eure relevanten Erfahrungen aus und clustert die Informationen schlau, sodass alles möglichst auf zwei Seiten passt.