Buchbranche

Beiträge zu Veranstaltungen, Kooperationspartnern oder fachlichen Themen in der Buch- und Medienbranche.

Kosmopolitische Perspektiven und ein buntes Hemd

© Ursula Renner-Henke Auch am zweiten Tag im ORF-Studio hält der Juryvorsitzende Burkhard Spinnen seine obligatorische, vor allem aber humorvolle, Handy-aus-!-Rede. In Zeiten von NSA-Skandalen und Datenklau sei es sowieso viel sicherer, sein Handy auch mal auszuschalten. Dann wendet sich das Geschehen dem eigentlichen Sinn der Veranstaltung zu: den Texten.

Von |2013-07-09T11:51:41+02:00Juli 5th, 2013|Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Kosmopolitische Perspektiven und ein buntes Hemd

Fernweh nach der „lauten Welt“

Cordula Simon© Sabrina Jaehn Cordula Simon ergründet in „Ostrov Mogila“ eine beengende, matriarchalische Lebenswelt Mit freundlichem, aber entschlossenem Blick sitzt Cordula Simon am Lesepult. Anspannung ist ihr nicht anzumerken. Von dem Glas Wasser, das neben ihr bereitsteht, wird sie in den nächsten Minuten ihrer Lesung nichts trinken.

Von |2013-07-09T10:42:53+02:00Juli 5th, 2013|Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Fernweh nach der „lauten Welt“

„Keine Schwäche, bitte“

Anousch Mueller© Sabrina Jaehn Die Unerbittlichkeit des Juryurteils Den Kopf mit den Händen gestützt, die Lippen zusammengepresst, stellt sich Anousch Mueller dem Juryurteil am Ende des 1. Wettbewerbtages des Ingeborg-Bachmann-Preises. Ihre Enttäuschung über die deutlichen Worte der Kritiker kann die zierliche Autorin nicht verbergen. Verständlich, gerät doch ihr Beitrag „Falunrot“ in ein erbarmungsloses

Von |2013-07-09T10:43:00+02:00Juli 5th, 2013|Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für „Keine Schwäche, bitte“

Applaus, kontroverse Diskussion, aber vor allem viel positive Kritik

Katja Petrowskaja© Pressearchiv Die letzte Autorenlesung am Freitag war historisch. Katja Petrowskaja las aus einem Auszug ihres Romans "Vielleicht Esther". Darin schildert sie über persönliche Bezüge das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in der ehemaligen Sowjetunion. Direkt nach der Lesung löst ihr Auftritt extreme Reaktionen aus: anhaltender Applaus des Publikums, eine kontroverse Diskussion in

Von |2013-07-09T11:52:18+02:00Juli 5th, 2013|Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Applaus, kontroverse Diskussion, aber vor allem viel positive Kritik

Kritik schlucken

Nadine Kegle In ihrer gepunkteten Bluse, der zu großen Brille und dem kurzen Bobschnitt wirkte die Autorin mädchenhaft und beinahe kindlich, als sie an diesem Nachmittag die Bühne im ORF-Studio betrat.  Dort trug sie eine Passage aus ihrem noch unfertigen Roman „Scherben schlucken“ vor. Wie in ihren Kurzgeschichten, die Anfang des Jahres gesammelt

Von |2013-07-05T13:39:34+02:00Juli 5th, 2013|Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Kritik schlucken

Stimmhaft stimmlos. Stimmig?

Verena Güntner(© Sabrina Jaehn) Wie Verena Güntner die Gedanken eines Sechzehnjährigen ausspricht Wenn die Autoren lesen, verwandeln sie sich alle irgendwie in ihre Figuren. Der eine mehr, der andere weniger. Der Verwandlungstrank ist die Stimme – im Text und als Schallwelle. Das Besondere an der Lesung von Verena Güntner ist, wie meilenweit Rolle

Von |2013-07-05T08:36:35+02:00Juli 5th, 2013|Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Stimmhaft stimmlos. Stimmig?
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