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Zum Hörer greifen, eine Mail schreiben oder doch lieber persönlich treffen? Erfolgreich verhandeln in der Medienbranche” heißt der Workshop, den Anja Henningsmeyer am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Anja Henningsmeyer hat sich in vielen Berufen bewährt: Sie war Journalistin, Managerin von Filmfestivals und Inhaberin einer Bildagentur in Hong Kong, wo sie das Verhandeln in all seinen Varianten lernte. Heute leitet sie die hessische Film- und Medienakademie (hFMA), ist ehrenamtliche Richterin am Amtsgericht Frankfurt und gibt als Dozentin bundesweit Seminare für erfolgreiches Verhandeln in Hochschulen und Unternehmen – speziell auch für Frauen. Im März 2019 erschien im Campus Verlag Frankfurt ihr Verhandlungsratgeber „Denn Sie wissen, was Sie tun. Wie Frauen erfolgreich verhandeln”.

1. Wer sind Sie? Wo kommen Sie her? Was machen Sie?

Anja Henningsmeyer, Geschäftsführerin der hessischen Film- und Medienakademie und Dozentin für Verhandeln, Präsentieren, Business-Netzwerken an Hochschulen und in Unternehmen.

2. Welchen Ratschlag möchten Sie den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Egal, was Sie machen, schätzen Sie gelingende Kommunikation – also die Verständigung zwischen Menschen – als Ihren Hauptjob ein. Damit bauen Sie stabile Arbeitsbeziehungen auf, und die brauchen Sie, um dahin zu kommen, wo Sie hin möchten.

3. Welchen Impuls möchten Sie mit Ihrem Workshop geben?

Dass es sich lohnt, bewusst und reflektiert mit (beruflichen) Kommunikationssituationen umzugehen. Gerade auch mit schwierigen Situationen, wozu Verhandlungen gehören. Das ist nicht naturgegeben – dazu stehen uns heutzutage zu viele verschiedene Medien zur Verfügung, mit denen wir unsere Botschaften übermitteln können. Es hilft zu wissen, wann wir welche unserer Messages wie verpacken, damit sie gut ankommen und wir nicht versehentlich Missverständnisse erzeugen.

4. Warum machen Sie bei unserem Weiterbildungstag mit?

Weil ich solche Veranstaltungen, die Netzwerken mit Weiterbildungsimpulsen verbinden, wichtig finde. „Life long learning“ erscheint mir wichtiger denn je. Und das Immer-weiter-immer-wieder-neu-Lernen hilft uns dabei, unsere ureigenen Potenziale zu entfalten!

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

Wenn du um etwas verhandelst, sei weich zum Menschen – aber hart in der Sache. Wer die Emotionen vom Sachverhalt trennen kann, fährt bessere Verhandlungsergebnisse ein, weil er in seinem Gegenüber immer den Verhandlungspartner sehen kann: den Partner in der Sache.

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Du kannst doch deinen festen Job nicht für einen befristeten Vertrag aufgeben!“ (Kann ich nicht nur, muss ich sogar, wenn die neue Tätigkeit mir mehr Potenzialentfaltung verspricht!)

7. Wann/in welcher Situation sind Sie einmal über Ihren Schatten gesprungen (muss nichts Berufliches sein)

Vor vielen Jahren einen fetten fünfstelligen Betrag für eine Fortbildung auszugeben. Aber da meine Neugier auf Neues und Unbekanntes generell groß ist, war mein Schatten recht kurz, und ich brauchte nicht weit zu springen. 😉

8. Wie bilden Sie sich weiter?

1. Durch Hinschauen, Hinhören und Auswerten von dem, was das Leben mir so an Situationen bietet.

2. Durch Vorträge, Workshops und Fachliteratur von Profis. Gerne besuche ich zum Beispiel die Vorträge zu Hirnforschungsthemen, die die Hertie-Stiftung in Frankfurt am Main veranstaltet.

3. Durch meine Seminare, die ja immer dialogisch verlaufen und den Austausch von Erfahrungen zwischen den TeilnehmerInnen und mir beinhalten!


Vielen Dank für das Interview!

Sind das Daten oder kann das weg? Wie man Ordnung in das tägliche Mail- und Datenchaos bringt” heißt der Workshop, den Paul Gilius am 16.11.2019 an unserem Weiterbildungstag geben wird.

Paul Gilius ist gelernter Sortimentsbuchhändler, studierter Mediapublisher, aktiver Cross-Media-Hersteller und sieht sich selbst als Datenjongleur. Nach dem Studium arbeitete er als Verlagshersteller bei S. Fischer und ist aktuell bei der pagina GmbH tätig, wo er u. a. für das Daten- und Projektmanagement verantwortlich ist. Wir haben Paul vorab zum Interview getroffen.

1. Wer sind Sie? Wo kommen Sie her? Was machen Sie?

Paul, Tübingen, Cross-Media-Hersteller und Chaosverwalter.

2. Welchen Ratschlag möchten Sie den Young Professionals in der Buchbranche mitgeben?

Man sollte nicht nur aus den eigenen Fehlern lernen.

3. Welchen Impuls möchten Sie mit Ihrem Workshop/Vortrag geben?

Ich möchte ein Bewusstsein für die kritische Bedeutung von ordentlich geführten Wissens- und Datensystemen schaffen.

4. Warum machen Sie bei unserem Weiterbildungstag mit?

Ich möchte mein Wissen mit dem Nachwuchs teilen und Impulse geben.

5. Was ist der beste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

„Nach dem Zeugnis fragt dich später keine Sau mehr.“

6. Was ist der schlechteste Karriereratschlag, den Sie einmal erhalten haben?

Mir fällt keiner ein.

7. Wann/in welcher Situation sind Sie einmal über Ihren Schatten gesprungen (muss nichts Berufliches sein)

Beim Ansprechen von Diskrepanzen.

8. Wie bilden Sie sich weiter?

Autodidaktisch. Durch kritisches Mitdenken im laufenden Betrieb und in der Freizeit durch Gespräche mit anderen, durch freie Schulungen und durch Bücherwissen.


Vielen Dank für das Interview!

Auch 2016 haben die Städtegruppen der Junge Verlagsmenschen e.V. wieder viele spannende und informative Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Daher wollen wir den bevorstehenden Jahreswechsel zum Anlass nehmen und haben die Städtegruppenleiter um  einen kleinen Rück- und Ausblick gebeten. Wir freuen uns schon auf tolle Events in neuem Jahr und wünschen einen guten Rutsch 🙂

 

 

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Wie akquirieren Musikverlage eigentlich ihre Autoren? Warum gibt es bisher kaum Notenblätter als E-Books? Und sollte man als Verlagsmitarbeiter ein Instrument spielen können? Diesen Fragen sind die JVM Leipzig am 30. August 2016 bei einem Besuch der Edition Peters nachgegangen.

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„Die Frage ist nicht, ob Print verschwindet, sondern wie schnell.“

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Vom 22.-24. Juni hieß es für 100 Nachwuchskräfte aus der Buchbranche: auf zum Nachwuchsparlament, auf nach Leipzig zu den Buchtagen. Vor neuer Kulisse und mit neuem Konzept startete das diesjährige Nachwuchsparlament bereits am Mittwoch mit einem Get Together im Leipziger Westwerk. Ein sonniger Abend und eine gemütliche Kahnfahrt über die Weiße Elster ließen viele Teilnehmer ins Schwärmen geraten und boten viel Raum für entspanntes Netzwerken. Nach diesem gemütlichen Auftakt startete der Donnerstag im Internat Leipzig mit der Begrüßung durch die Bildungsdirektorin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels Monika Kolb-Klausch.

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