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Damit ihr auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse keine interessanten Veranstaltungen verpasst, haben wir für euch wieder einige Termine rausgesucht, die für Junge Verlagsmenschen, sowohl für Berufseinsteiger als auch für Young Professionals, besonders empfehlenswert, informativ oder gut zum Netzwerken sind. Viel Spaß!

Donnerstag, 21.03.2019

10:30-11:15 Uhr – Künstliche Intelligenz in Verlagen und Medienhäusern (Fachforum 1, Halle 5 , Stand E600)

11:00-11:30 Uhr – Selfpublishing und der Buchmarkt (Forum autoren@leipzig Halle 5, Stand D600)

12:00-12:30 Uhr – Vorstellung studentischer Projekte des Studiengangs Buch- und Medienproduktion (Studium rund ums Buch, Halle 5, Stand D501/E500)

13:00-14:00 Uhr – Studium rund ums Buch (Studium rund ums Buch, Halle 5, Stand D501/E500)

14:00-15:00 Uhr – Digitaler Wandel in der Verlagsbranche (Read & Meet, Halle 5, Stand D602)

Freitag, 22.03.2019: Karrieretag!

10:30-11:00 Uhr – Mentoring-Programme in der Buchbranche (Fachforum 2, Halle 5, Stand F600)

11:00-12:00 Uhr – Kompetenz-Check – Was braucht die Buchbranche? (Fachforum 2, Halle 5, Stand F600)

12:00-13:00 Uhr – Dos and Don’ts bei Bewerbungen (Fachforum 1, Halle 5 , Stand E600)

12:00-13:00 Uhr – Ist der Weg das Ziel? (Fachforum 2, Halle 5, Stand F600)

12:30- 13:30 Uhr – Männlich, weiblich, fluid, divers – vom kreativen Umgang mit Geschlechterklischees (tolino media, Halle 5, D301)

13:00-14:00 Uhr – Passe ich überhaupt ins Lektorat? (Fachforum 2, Halle 5, Stand F600)

15:00-16:00 Uhr – Booktuber, Blogger, Influencer (Fachforum 1, Halle 5, Stand E600)

16:00-17:00 Uhr – Qualität zahlt sich aus (Preisverleihung des Gütesiegels für Volontariate) (Fachforum 1, Halle 5, Stand E6009

Ab 17 Uhr – JVM Get-together (JVM Stand, Halle 5, Stand 2)

Samstag, 23.03.2019

10:00-11:00 Uhr – Das Volontariat als Berufseinstieg in die Buchbranche (Studium rund ums Buch, Halle 5, Stand D501/E500)

12:00-12:30 Uhr – Blogger Relations: Was ist das und wenn ja, wie viele? Mit Bloggern zu mehr Reichweite (Forum autoren@leipzig, Halle 5, Stand D600)

16:00-17:00 Uhr – Alumnitalk: Mein Berufseinstieg nach dem Studium Buchwissenschaft (Studium rund ums Buch, Halle 5, Stand D501/E500)

Für Pausen empfehlen wir wie immer gemütliches Kaffeetrinken mit neuen Kontakten oder eine Runde Buchmessen-Bullshit-Bingo 🙂

Auf der Frankfurter Buchmesse hat die AG Nachwuchsrechte die ersten Gütesiegel für vorbildliche Volontariate vergeben. Doch wer sind die Preisträger und was machen sie richtig?

In der Interviewreihe Ausgezeichnet! Gütesiegelträger im Gespräch stellen wir nun die Verlage und ihre Volontäre vor.

  • Ihre Volontäre haben die Möglichkeit, in anderen Abteilungen oder sogar externen Unternehmen Einblicke zu erhalten. Was erhoffen Sie sich davon? Würden Sie dies anderen Verlagen auch empfehlen?

Wir möchten im Ernst Klett Verlag unseren Volontären mit der Möglichkeit, andere Abteilungen oder externe Unternehmen kennenzulernen, einen Blick über den Tellerrand hinaus bieten. Dieses breite Spektrum an Einblicken in andere Abteilungen fördert das Verständnis der Volontäre für die ganzheitliche Lehrwerkserstellung. Dadurch wird den Volontären ermöglicht ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Informationen für welche Abteilung wann wichtig sind und warum diese Abteilungen bestimmte Informationen benötigen. Damit verbunden ist auch das „Netzwerken“ im gesamten Unternehmen – über Abteilungen und Standort hinweg. Unsere Erfahrung ist, dass der Austausch mit Kollegen außerhalb der Abteilung die Entwicklung von Ideen über Abteilungsgrenzen hinweg fördert. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir anderen Verlagen ebenfalls, den Volontären einen Einblick in andere Abteilungen/Bereiche zu ermöglichen.

  • Sie bieten Ihren Volontären einige Zusatzleistungen. Was kommt am besten an?

Unsere Volontäre wissen alle Leistungen zu schätzen. Es macht wohl der bunte Mix aus sozialen Leistungen und Personalentwicklungsmaßnahmen aus, wie z. B. der Fahrtkostenzuschuss, der Ausbildungsplan, Meilensteingespräche, Weiterbildungsmöglichkeiten und 13,5 Gehälter. Wir können dies also nicht an einer einzelnen Leistung festmachen.

  • Was erhoffen Sie sich vom Gütesiegel für Ihr Unternehmen im Speziellen und die Branche im Allgemeinen?

Das Gütesiegel im Speziellen symbolisiert den hohen Stellenwert, den die Volontärsausbildung innerhalb des Ernst Klett Verlags hat. Es ist ein Signal nach außen, dass unsere Volontäre auch nach ihrer Ausbildung auf ihrer weiteren Laufbahn von unseren hohen Ausbildungsstandards profitieren. Wir erhoffen uns dadurch einen guten Bewerberzulauf von qualifizierten und motivierten Kandidaten sowie eine erfolgreiche und frühzeitige Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte. Auf diese Weise präsentieren wir uns als attraktiver Arbeitgeber und mitarbeiterorientiertes Unternehmen nach außen.

Auch für die anderen Unternehmen der Branche bietet das Gütesiegel die Möglichkeit, durch Volontariate frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Auch für die Berufsanfänger, die bisher noch keinen Einstieg in der Medienbranche in Erwägung gezogen haben, setzt das Gütesiegel ein positives Signal und symbolisiert einen hohen Qualitätsanspruch an die Ausbildungsstandards innerhalb der Medienbranche. Das Gütesiegel ist somit auch Werbung für die guten Ausbildungsmöglichkeiten in der Medienbranche.

Fragen an Volontäre

  • Es besteht die Möglichkeit, während des Volontariats Einblicke in andere Abteilungen oder sogar externe Unternehmen zu erhalten. Was hat Ihnen diese Möglichkeit gebracht?

Sehr viel. Es ist immer wieder interessant, auch die Arbeitsfelder anderer Abteilungen kennenzulernen. Einerseits um seinen eigenen Wissensstand zu erweitern und andererseits um einfach besser verstehen zu können, wie die Kollegen dort arbeiten und das Verständnis für die Wichtigkeit jedes Arbeitsfeldes im Unternehmen zu entwickeln. Bei anstehenden neuen Projekten hat sich mein „Blick über den Tellerrand” der eigenen Abteilung und das Wissen über Zusammenhänge und abteilungsübergreifende Arbeitsprozesse in der Praxis als große Bereicherung für ein konstruktives Miteinander erwiesen. Für mich persönlich haben sich teilweise auch neue Interessen entwickelt, und ich konnte mein praktisches Wissen erweitern und es jetzt anwenden. Darin sehe ich auch einen großen Vorteil im Volontariat: Im normalen Arbeitsalltag hat man nicht immer die Möglichkeit, auch andere Arbeitsfelder kennenzulernen. Als Volontärin bzw. Volontär ist man jedoch in der Ausbildung und kann dies schon von Beginn an in den Arbeitsplan einfließen lassen.

  • Was macht Ihrer Meinung nach einen interessanten Arbeitgeber aus?

Wie die erste Frage schon beantwortet: Ein interessanter Arbeitsgeber bietet einem die Möglichkeit, auch andere Abteilungen im Unternehmen kennenzulernen, um das große Ganze verstehen zu können. Ein interessanter Arbeitgeber hat Strukturen, ein gutes Arbeitsklima und nimmt den einzelnen Mitarbeiter ernst. Ein interessanter Arbeitgeber schätzt deine Kompetenzen, sorgt dafür, dass du diese anwenden und stetig ausbauen kannst und bietet Perspektiven. Zu guter Letzt ist natürlich auch das Image des jeweiligen Arbeitgebers ein wichtigeres Kriterium, da dieses gleichzeitig auch als „Qualitätssiegel“ für den eigenen Lebenslauf dient.

  • Was ist Ihnen persönlich für Ihr Volontariat am wichtigsten und finden Sie das in den Kriterien des Gütesiegels wieder?

Mir ist es wichtig, einen „Fahrplan“ für die Ausbildungszeit zu haben. Also zu wissen, was ich für Aufgaben habe, welche Dinge ich lernen darf, wer mein Ansprechpartner ist usw. Dazu gehört auch, jemanden zu haben, auf den man jederzeit zugehen und Fragen stellen kann. Mir ist also einerseits eine gute Betreuung wichtig und andererseits aber auch die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten. Selbstständig Projekte übernehmen zu können und Ideen äußern und umsetzen zu dürfen, sind wichtige Kriterien. Zudem sollten Perspektiven geboten werden und damit verbunden die Möglichkeit, sich stets weiterzuentwickeln, auch in Form von angebotenen Seminaren und Fortbildungen. Und natürlich spielt auch eine angemessene Vergütung eine Rolle. Es ist zwar eine Ausbildung, aber schließlich verrichtet man genauso Aufgaben für das Unternehmen, wie auch andere Mitarbeiter und muss ebenso seine Lebensunterhaltungskosten bestreiten. Ich denke also, die Dinge, die mir wichtig sind, spiegeln genau die Kriterien des Gütesiegels wieder. Das zeigt, dass das Gütesiegel sich wirklich nach den Bedürfnissen der Volontärinnen und Volontäre ausrichtet.

  • Was würden Sie zukünftigen Volontären mit auf den Weg geben?

Ich selbst befinde mich noch mitten im Volontariat, habe aber bisher auf jeden Fall gelernt, dass es sehr wichtig ist, immer Fragen zu stellen. Natürlich wird einem alles gezeigt und beigebracht, aber wichtig ist auch, sich nicht davor zu scheuen, nochmal nachzufragen, warum man bestimmte Schritte macht. Somit ganz stark: Interesse zeigen und ehrlich sagen, wenn man etwas noch nicht verstanden hat. Man befindet sich schließlich in der Ausbildung, das ist allen Beteiligten bewusst. Und dann noch: Engagement zeigen, keine Angst davor haben, Ideen zu äußern. Jede Volontärin bzw. jeder Volontär sollte wirklich die Möglichkeit nutzen, die ihm da geboten wird und sich richtig ausbilden lassen, um danach bestmöglich für das Arbeitsleben vorbereitet zu sein.

Für den Verlag beantwortete Katharina Plutz, Personalreferentin beim Ernst Klett Verlag, die Fragen. Stellvertretend für die Volontäre antwortete Sophie Rothe (Volontärin Marketing).

Auf der Frankfurter Buchmesse hat die AG Nachwuchsrechte die ersten Gütesiegel für vorbildliche Volontariate vergeben. Doch wer sind die Preisträger und was machen sie richtig?

In der Interviewreihe Ausgezeichnet! Gütesiegelträger im Gespräch stellen wir nun die Verlage und ihre Volontäre vor. Den Anfang macht KiWi.

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Mit den ersten Gütesiegeln des Vereins Junge Verlagsmenschen für Volontariate in Buchverlagen wurden der Ernst Klett Verlag, Open Publishing und Kiepenheuer & Witsch ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen des Young Professionals` Day auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse statt. Im Anschluss an die Vergabe des Gütesiegels diskutierten die Jungen Verlagsmenschen mit Vertretern der ausgezeichneten Verlage über die Bedeutung des Gütesiegels für die Buchbranche und das eigene Unternehmen.

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Im Zuge der Verleihung der ersten Gütesiegel im Rahmen des Young Professionals‘ Day auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, veröffentlichte das Börsenblatt (Kai Mühleck) folgenden Beitrag:

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Nachdem das Gütesiegel auf der Leipziger Buchmesse im März erstmals vorgestellt wurde, konnte der Junge Verlagsmenschen e. V. auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse nun die ersten Gütesiegel vergeben. Im Rahmen des Young Professionals‘ Day wurden am Samstag der Ernst Klett Verlag, Open Publishing und Kiepenheuer & Witsch mit den ersten Gütesiegeln ausgezeichnet. Die Unternehmen erfüllten die Kriterien für eine gute Volontariatsausbildung in vollem Umfang und ergänzten diese jeweils mit weiteren Benefits für ihre Volontäre. Im Anschluss an die Gütesiegelvergabe diskutierten die Jungen Verlagsmenschen mit Vertretern der ausgezeichneten Verlage über die Bedeutung des Gütesiegels für die Buchbranche und das eigene Unternehmen.
Selina Reimer, Vorstandsmitglied und Sprecherin der AG Nachwuchsrechte ist zufrieden mit den Entwicklungen der letzten Monate: „Wir haben seit der Präsentation des Gütesiegels im März tatsächlich zahlreiche Unternehmen geprüft und freuen uns, nun drei der Kandidaten auszeichnen zu können. Dass viele unter den abgelehnten Verlagen Nachbesserungen für ihre Volontariate zugesagt haben, um das Gütesiegel zu erhalten, ist ein tolles Zeichen. Denn damit erreichen wir eine echte und hoffentlich langfristig spürbare Verbesserung für den Branchennachwuchs.“

Über das Gütesiegel:
Für das Gütesiegel können sich Unternehmen der Buchbranche im deutschsprachigen Raum sowie deren Volontäre mit der Einreichung eines Fragebogens bewerben. Voraussetzung für den Erhalt des Gütesiegels ist die Erfüllung verbindlicher Ausbildungsstandards, zu denen beispielsweise ein Ausbildungsplan, Fortbildungen, eine feste Betreuung, Feedbackgespräche und eine Überstundenregelung gehören. Die Kriterien für die Vergabe orientieren sich u. a. an den Volontariaten in Presse- und Zeitschriftenverlagen, die größtenteils mithilfe von Tarifverträgen geregelt sind. Um ein objektives Bild zu erhalten, wird der Fragebogen von der Personalabteilung sowie von mindestens drei Volontären unabhängig voneinander ausgefüllt. Die Gütesiegel werden nach positiver Prüfung für zwei Jahre in regelmäßigen Abständen durch die AG Nachwuchsrechte des Junge Verlagsmenschen e. V. vergeben. Die Ergebnisse der Prüfung werden für jeden Verlag in einem Gütesiegelbericht dokumentiert und können auf der Webseite des Junge Verlagsmenschen e.V. öffentlich eingesehen werden.

Cigdem Aker, 1. Vorsitzende der Jungen Verlagsmenschen, zu den Zielen des Gütesiegels: „Mit dem Gütesiegel möchten wir gemeinsam mit den Verlagen die Konditionen der Volontärsausbildung verbessern. Denn von einer fairen und guten Ausbildung des Nachwuchses profitiert letztlich die Zukunft der gesamten Branche.“

Und das sagen die ausgezeichneten Unternehmen:

Verlag Kiepenheuer & Witsch:
„Das Gütesiegel ist eine tolle Initiative der Jungen Verlagsmenschen. Uns
liegt die Ausbildung junger Mitarbeiter sehr am Herzen, das ist unsere
Zukunft. Und dass ein Volontariat bei KiWi weit führen kann, sieht man
unter anderem daran, dass sowohl der heutige Verleger als auch die künftige
Verlegerin als Volontäre bei KiWi begonnen haben.“

Open Publishing:
„Wir freuen uns, mit Open Publishing zu den ersten Unternehmen der Buchbranche zu gehören, die das Gütesiegel für Volontariate erhalten. Für uns ist die Förderung des Nachwuchses sehr wichtig, weshalb wir das Gütesiegel der Jungen Verlagsmenschen natürlich unterstützen. Mit dem Siegel unterstreichen wir, dass wir für eine faire und an der Zukunft orientierte Arbeitsumgebung stehen.“

Ernst Klett Verlag:
„Wir schätzen die Objektivität der Verleihung des Gütesiegels, da diese auch von den Erfahrungen und Eindrücken unserer Volontäre abhängt. Unseren Anspruch, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu bieten, erachten wir als selbstverständlich. Wir sind stolz, dass dieser Anspruch Anklang findet und wir heute das Gütesiegel für Volontariate entgegennehmen dürfen.“

Mehr Informationen zum Gütesiegel:
www.jungeverlagsmenschen.de/guetesiegel

Pressekontakt:
Selina Reimer
Junge Verlagsmenschen e.V.
Schatzmeisterin
selina.reimer@jungeverlagsmenschen.de
0163/3504619

Über den Junge Verlagsmenschen e.V.
Der Junge Verlagsmenschen e. V. ist mit über 800 Mitgliedern in 13 Städtegruppen das größte Nachwuchsnetzwerk der Buch- und Medienbranche. Er bietet Young Professionals, Berufsanfänger*innen und Studierenden eine unabhängige Plattform, um sich auszutauschen, weiterzubilden und zu organisieren. Seit Mitte 2014 gibt es innerhalb des Vereins die AG Nachwuchsrechte, die sich gezielt den Interessen des Nachwuchses widmet und in den Jahren 2015 und 2017 eine Umfrage zu den Arbeitsbedingungen des Branchennachwuchses durchgeführt hat. Diese Umfrage diente als Basis für die spätere Ausarbeitung des Gütesiegels für Volontariate.