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Eröffnungsrede bei der future!publish

Vom 24.−25.01.2019 fand in Berlin die 4. future!publish statt und auch die Jungen Verlagsmenschen waren wieder mit dabei. Diesmal ging es in die Konferenzräume des Mercure Hotels in Moabit. Hier sammelte sich ein breites Publikum aus der Buch- und Verlagsbranche, um über die Zukunft im Verlagswesen zu diskutieren.

Den Auftakt machte am Donnerstag Frank Eilers mit seiner Keynote zum Thema „Wo geht die Reise hin? Digitaler Wandel und die Zukunft der Arbeit“. Mit einer ordentlichen Prise Humor zeigte dieser, dass sich der digitale Wandel auf drei Ebenen zeigt: Technologie, Struktur und Einstellung. Zum digitalen Wandel gehöre aber auch eine bestimmte Haltung. Ohne die könne sich nichts verändern. Zum Abschluss schickte er die Teilnehmenden mit den motivierenden Worten „Ausprobieren, hinfallen, Spaß haben“ in die future!publish 2019.

Spielerische Ansätze und Möglichkeiten der Datenauswertung

Und passender hätte die Keynote nicht sein können: Die diesjährige future!publish war geprägt von spielerischen Ansätzen: Probleme lösen mit Playmobil, Motivationsboost durch Gamification und Agilität mit Lego. Aber auch Themen rund um KI, Data Driven Publishing und Marketing Automation fanden Platz im straffen Workshop- und Vortragsprogramm.

Im Workshop „Probleme spielend lösen – Mit Playmobil-Figuren“ lernten die Teilnehmenden, Situationen mit Hilfe von Figuren von außen zu betrachten und somit einfacher lösen zu können. Praktisch angegangen wurde dabei konkret die Verlagsbranche. Matthias Bannert und Yvonne de Andrés zeigten dann wiederum in einem anderen Workshop, wie Influencer-Marketing funktionieren kann und wie die Buchbranche bzw. Verlage das effektiv auch für sich nutzen können.

Am zweiten Tag wurde es dann sogar so kreativ, dass die vier Gruppen im Workshop „Geschäftsmodellhack – Durch schöpferische Zerstörung neue Wege und Konzepte finden“ ihre jeweiligen (fiktiven) Verlage komplett auseinandernehmen durften. Alle auffindbaren Probleme sollten gekennzeichnet werden und mit einer möglichst kreativen, vielleicht sogar noch nicht dagewesenen Lösung behoben werden. Das führte in einer Gruppe dazu, dass es den Verlag nicht mehr gab, sondern zu einer Content-Agentur wurde, die rein als Dienstleister fungiert.

Dieser kleine Einblick in die Workshops zeigte schon das immense Potential an Kreativität, das in unserer Branche vorherrscht. Wir müssen es nur anzapfen und zu nutzen wissen, um auch größere Probleme lösen zu können, also einfach ausprobieren, hinfallen und Spaß haben.

Verleihung des Buchtrailerwards jetzt in zwei Kategorien

Am Abend des ersten Kongresstages wurde außerdem wieder der Buchtraileraward verliehen – diesmal sogar in zwei Kategorien. Platz 1 ging an den Brandstätter Verlag mit „Haya Molche und Söhne: Tel Aviv“.

In der neuen Kategorie Kinder- und Jugendbuch konnte „Der Panther“ aus dem Kindermann Verlag abräumen. Entgegengenommen wurde die Urkunde von der Illustratorin persönlich.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und bedanken uns recht herzlich bei der future!publish für zwei spannende, vollgepackte Tage mit Zukunftsideen. Bis nächstes Jahr!

[Beitrag von Britta Fietzke und Lina Scherpe]

Wie das Buch- und Zeitschriftenmarketing im Jahr 2025 aussehen könnte und welche technischen Möglichkeiten bereits jetzt eingesetzt werden, darüber sprachen vier Marketingfachleute bei der Podiumsdiskussion „Künstliche Intelligenz, Chatbots, Voice Assistants: Zeitschriften- und Buchmarketing der Zukunft“.

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Die Professoren Ernst-Peter Biesalski und Heiko Hartmann von der HTWK Leipzig gaben in einer gemeinsamen Veranstaltung einen humorvollen Einblick in Zukunftsaussichten der Buchbranche und berichteten davon, worauf sich die Branche ihrer Meinung nach in Zukunft konzentrieren müsse.
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Als Kooperationspartner der diesjährigen future!publish durften wir für euch am 26. und 27. Januar in Berlin dabei sein und einigen innovativen und interessanten Vorträgen und Workshops lauschen. Im Mittelpunkt des Kongresses standen die vielfältigen Herausforderungen, denen sich die Buchbranche im digitalen Zeitalter gegenüberstehen sieht. Ziel des Kongresses war es, neue Impulse zu wecken und Lösungswege vorzustellen, um diesen Herausforderungen des digitalen Wandels zu begegnen. Hier ein kleiner Ausschnitt für euch:

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Begrüßt wird man bei der future!publish von einem Roboter, dessen elektronische Stimme durch die Eingangshalle der Urania schallt. Die Mitarbeiterinnen von Literaturtest am Empfang scheinen es schon ein bisschen zu bereuen, dass er da ist. Lächelt man den Roboter aus Unsicherheit an, deutet er das als Zuneigung und fordert eine Umarmung, wobei man sich an seinem eckigen Roboterkopf stößt.

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Etwa 110 Teilnehmer trafen sich in Frankfurt.
© Dominique Conrad

So lautete die Kernfrage der erstmalig stattgefundenen Zukunftskonferenz auf dem Mediacampus in Frankfurt am Main. Am 8. und 9. September diskutierten mehr als hundert Teilnehmer über die Entwicklung der Buchbranche und stellten Handlungsempfehlungen für die Branchenteilnehmer und den Verband auf.

Den Anstoß für die Zukunftskonferenz gab der Vortrag „2025 – Eine schöne neue Welt? Szenarien für die Buchbranche der Zukunft“ auf den Buchtagen Berlin im Juni. Darin stellen Matthias Heinrich (Vorsitzender des Ausschusses für den Zwischenbuchhandel), Heinrich Riethmüller (Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses) und Matthias Ulmer (stellv. Vorsitzender des Verleger-Ausschusses) 55 Thesen zur Zukunft der Buchbranche vor. Dieser Vortrag sorgte für viel Gesprächsstoff in der Branche, sodass das Forum Zukunft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels kurzfristig die Zukunftskonferenz initiierte. Weiterlesen